Reisemagazin Lateinamerika

Aktuelle Reiseinfos, Nachrichten, Tipps und Trends, Nightlife,Trekking, Ökoturismus und Individualtourismus in Südamerika

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Unangenehm: Reisekrankheit – Ingwerwurzel und Brille auch eine Alternative

May 21st, 2012 · No Comments

Nicht jeder leidet unter Reisekrankheit, aber viele kennen die Sympthome. Übelkeit, Würgegefühl und Unwohlsein und das kann bis zum Erbrechen führen – eine beschämende Situation, die auch die anderen Fluggäste belastet, obwohl es jedem passieren kann. [Read more →]

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Nostalgie: Die ältesten Oberleitungsbusse fahren in Chile

May 17th, 2012 · No Comments

Wer sich einmal etwas ganz Besonderes auf seiner Südamerikareise gönnen will, der sollte in der chilenischen Hafenstadt Valparaiso in einen Oberleitungsbus oder Trolleybus steigen. Diese Gefährte, die in vielen europäischen Stadtbildern längst verschwunden sind, fahren in Chile fast unverändert seit dem Jahr 1945. Damit gehören die Oberleitungsomnibusse, Obus, O-Bus oder trolebuses wie sie im einheimischen Sprachgebrauch genannt werden zu den ältesten noch betriebenen Gefährten dieser aussterbenden Technikspezie.

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Inka Pfad zu Machu Picchu: Was kostet ein Träger?

May 16th, 2012 · No Comments

Wer den Inka-Pfad, auch Inka-Weg, gemeinhin auch als Inka Trail oder  Camino del Inca bekannt, machen will, wird das zumeist mit einem Unternehmen vor Ort arrangieren. Hierbei werden Gruppen ab 8 Personen zusammengestellt, die sich dann mit den Trägern auf den 4 Tages Trip nach oben machen. Die Angebote für eine solche Exkursion liegen zwischen etwas über 300 US Dollar bis knapp 900 US Dollar. Wer clever ist und gut sucht, kann also da schon eine Menge Geld sparen. Das soll aber hier nicht interessieren. Wir wollen wissen, was allein ein Träger verdient, der euch euer Gepäck schleppt und was ansonsten noch hinter dieser Sklavenarbeit steckt – denn mehr ist das nicht.

Inka Pfad Träger: Hungerlohn und Ausbeutung für Knochenarbeit

Eins gleich vorneweg, für den Lohn, den die Burschen einstecken, würdet ihr keinen Finger krumm machen, geschweige wie ein Packesel Höchstleistungen bringen. Die Jungs sind olympiaverdächtig. Fast immer handelt es sich bei den Trägern um Bauern aus der umliegenden Region, die sich mit dem Job ein für sie gutes Zubrot verdienen. Normalerweise werden die zähen Burschen viermal pro Monat von den Unternehmen angeheuert. Das entspricht einem effektiven Arbeitseinsatz von 16 Tagen. Allerdings was für Tage. Die Jungs verdienen um die 180 Soles, was etwas mehr als 60 US Dollar sind – wohlgemerkt für vier Tage Schwerstarbeit. Hinzu kommt ein Trinkgeld. Der Monatsverdienst liegt dann mit Glück bei 300 Dollar. Der Verdienst ist von dem Sindicato de Porteadores (Trägergewerkschaft) und dem Ministerio de Trabajo ausgehandelt und entspricht dem Mindestlohn in Peru.
Als Vergleich solltet ihr wissen, dass eine Lehrerin in Cusco für 22 Tage Arbeit in einer öffentlichen Schule auch etwa 700 bis 800 Soles verdient. Also beide bekommen kaum etwas für ihre Arbeit.
Normalerweise werden die Lasten der Träger an einigen Stationen beim Aufstieg kontrolliert, doch die erlaubten 25 Kilo Höchstgepäck werden mit Tricks von den Anbietern oft umgangen.

Das ist die heile Welt von Info Cusco

Inka Weg Träger ist Sklavenarbeit

Freunde, schont die Jungs, denn da steckt vielfach ist eine ziemliche Sauerei dahinter, denn viel Unternehmen zahlen nur einen Teil des Mindestlohns und zwingen die Träger für den angeblich erhaltenen kompletten Lohn zu unterschreiben. Wers Maul aufmacht fliegt. Des Weiteren zahlen auch einige Anbieter keine Unfall und Krankenversicherung, was absolute Pflicht ist. Wenn da was passiert, was durchaus bei den zeitweise glitschigen Auf- und Abstiegen passieren kann, gibts nichts. Scheisse was?
Hier die Forderungen der Träger nach der Überweisung des Lohns auf ein Bankkonto, um Missbrauch entgegen zu wirken.

 

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Auswandern Ecuador – Wirtschaft und Immobilienmarkt boomt

May 15th, 2012 · No Comments

Das südamerikanische Land Ecuador steht ganz im Zeichen des Wachstums, doch nicht alles ist Gold was glänzt. Auswanderer oder potentielle Einwanderer nach Ecuador dürfen mit einem dynamischen Markt rechnen, der zum drittgrössten Wachstum in der Region geführt hat. Vor allem auf Grund der hohen Investitionen seitens des privaten und öffentlichen Sektors geht es in Ecuador wirtschaftlich aufwärts. Das hat zur Folge, dass die Arbeitslosigkeit auch unter der ländlichen Bevölkerung sinkt. Die treibt die Landflucht in die wirtschaftlichen Zentren des Landes, wo es derzeit mehr Arbeit gibt.

Aufschwung in Ecuador mit Risiken

Durch starke Investitionen, die in den Strassenbau und auch in die Energieversorgung gesteckt werden, kommt es zu mehr Konkurrenz auf den Märkten, was zu niedrigen Preisen führt. Des Weiteren strömen ehemalige ecuatorianische Auswanderer wieder in Massen ins Land zurück und bringen Arbeitskraft mit. Durch die vielen Heimkehrer steigen jedoch die Preise für Immobilien und da speziell die Miete von Appartements.

Immigranten in Cuenca

Für die potenziellen Einwanderer ist die Lage jedoch nicht nur rosig. Zwar ist der Immobilienmarkt für Einwanderer (USA) noch relativ günstig, das rührt allerdings nur daher, dass die leitende Währung in Ecuador der Dollar ist, doch mit einem Ansteigen der Preise ist bald zu rechnen. Ferner kommt es mit grösster Wahrscheinlichkeit zu einer unkontrollierten Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, was zu Lasten der einmaligen Naturlandschaft geht. Und was will man in Ecuador, wenn die Urwälder nicht mehr stehen und die Strände verseucht sind? Viele Ausländer, die sich Ecuador als Heimat auswählen, zieht es vor allem nach Cotacachi, Vilcabamba und dem beliebten Cuenca.

Weitere Einwanderer Highlights befinden sich in den Küstenstädten von Manta und Salinas. Doch da ist schon der Bauboom in vollem Gange. Wer sich in Cuenca niederlassen will, wird sich als Ausländer nicht allein gelassen fühlen, allerdings muss man sich mit US-Amerikanern verstehen. Laut offiziellen Angaben haben sich etwa 5000 US-Bürger dort niedergelassen.
Ecuador schützt per Gesetz jetzt das Privateigentum von Ausländern gegen den Zugriff von Banken. Mehr zu dem sogenannten Ley de dación en pago.

 

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Der Pelikan Effekt in Peru – Wasservögel verhungern qualvoll durch Wassererwärmung

May 14th, 2012 · No Comments

Wer die globale Erderwärmung immer noch leugnet, dem sei gesagt, dass laut Ansichten von Experten das Massensterben von Pelikanen vor der Küste Perus auf die Wassererwärmung zurückzuführen ist. Mit dem Titel ‘efecto pelícano’, dem über 5000 Pelikane und mehr als 800 Delfine zum Opfer gefallen sind, titulieren südamerikanische Zeitungen den Tod der Tiere.

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Rio Funk: Sex and Drugs und die Party ist over

May 11th, 2012 · No Comments

Der Funk carioca oder Rio Funk hat viele Synonyme, darunter auch funk carioca, Funk brasileño, baile Funk oder auch Funk de favela, doch er steht auch für ein einziges komplexes Lebensgefühl, das vor allem in den Favelas ausgelebt wird. Aber genau da soll jetzt Schluss sein mit den exzessiven Partys. Zumindest sollen sie im Zeichen der anstehenden Mega Events in Rio de Janiro eingedämmt werden. [Read more →]

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Reisesicherheit Mexiko – Wie gefährlich reisen Touristen

May 10th, 2012 · No Comments

Ist das Reisen nach Mexiko wirklich gefährlich? Das werden sich wohl viele Urlauber fragen, die in diesem Jahr noch einen Mexiko Urlaub buchen wollen. Grund dazu gibt es ja genügend, warten doch alle auf den anstehenden Weltuntergang Mitte Dezember, den die Mayas vorausgesagt haben. Allerdings sollte man sich gut überlegen, wo und wie man in Mexiko reist. In der Online Ausgabe der Reisebibel Lonely Planet ist ein interessanter Bericht zu finden, der einen Vergleich der Verbrechens– und Mordstatistik zwischen einigen nordamerikanischen Städten und Mexiko anstellt. Und man sollte es kaum glauben, aber in einigen Regionen der USA lebt man weitaus gefährlicher als in Mexiko.

Mordrate in Mexiko

So gehört Mexiko laut einem Bericht der United Nations Office on Drugs & Crime report weiter zu den gefährlichsten Reiseländern, doch ganz so krass wie das Problem immer geschildert wird, ist die Situation auch wieder nicht. Was allerdings auch nicht heissen soll, dass es da wirklich ein grosses Sicherheitsproblem gibt.

Laut dem Bericht liegt die Mordquote in Mexiko bei 18 pro 100 000 Einwohner, was das Dreifache der USA bedeutet, doch bezogen auf die nordamerikanischen Touristen wurden nur 120 von 5,7 Millionen US-Touristen Opfer eines Mordes in Mexiko. Einige davon haben sich bestimmt auch in den brandgefährlichen Grenzstädten wie Juarez usw zugetragen. Nun, wer dahin geht ist selbst dran schuld.
Die Verbrechensquote liegt damit bei 2.1 von 100,000 nordamerikanischen Besuchern. Texas zeigt eine Mordquote von knapp 7 von 100 000 auf, was bedeutet, dass ein Texaner in Mexiko doppelt so sicher reist, wie zuhause.

Sicher reisen in Mexiko

In Deutschland gab es im Jahr 2010 insgesamt 814 Mordopfer zu beklagen, verglichen mit Mexiko und den USA ist das allerdings nichts. Allein in Mexiko kamen in den vergangen 5 Jahren ca 47 000 Menschen durch Gewalteinwirkung ums Leben. In Deutschland waren es in dem gleichen Zeitraum weniger als 5000.
Mexiko ist grösser, es gibt mehr Einwohner und die Drogenkartelle dominieren die Szenerie, dennoch ist Mexiko für Touristen relativ sicher, wenn man das so sagen kann. Preiswert ist ein Mexiko Urlaub auf jeden Fall wie die neuste  Untersuchung zeigt.

www.lonelyplanet.com

 

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Was ist das unbekannte Meereswesen im Südatlantik?

May 9th, 2012 · No Comments

In der Youtube Gemeinde wird kräftig gerätselt was das unbekannte Meereswesen sein könnte, das sich so elegant schwimmend in den Tiefen des Südatlantik hat blicken lassen.
Ist es die Placenta eines Wals oder einfach nur eine Plastiktüte, die da ein Kameramann bei einem Tauchgang aufgenommen hat? Das ziemlich transparente Wesen allerdings bewegt sich, und ob das eine Placenta kann, muss noch bewiesen werden. [Read more →]

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Wie kommt man günstig vom Flughafen in Santiago de Chile in die Stadt

May 8th, 2012 · 1 Comment

Man kennt das ja zur Genüge. Da landet man auf einem Flughafen, zum Beispiel in Santiago de Chile, und wie gehts dann weiter? Wer sich nicht auskennt und die Landessprache nicht beherrscht, der wird zumeist ein Taxi nehmen, um vom internationalen Flughafen in die City zu kommen. Was dann auch die meisten wissen ist, dass sie dafür tief in den Geldbeutel greifen müssen. Es sind nicht nur die Entfernungen, die sich vielfach zwischen 20 und 40 km bewegen, es ist auch der spezielle Service, der teuer bezahlt werden muss. Keine Taxifahrt kostet mehr, als die vom Flughafen in die Stadt.

Hohe Preise für Taxifahrt vom Flughafen bis in die Stadt

Ich kenne das gut von Uruguay und dem internationalen Airport in Carrasco. Da legt ihr locker mal für 10 bis 15 km Strecke bis zu 30 Dollar hin. Wenn ich von meinem Wohnort, der etwas doppelt soweit von der City entfernt liegt, ein Taxi bestelle, zahle ich 25 Dollar. Gut, wer sich auskennt nimmt den Bus, der allerdings kommt nur alle halbe Stunde vorbei, kostet 1,5 Euro, ist aber dafür zumeist brechend voll. Mit Gepäck ist das nicht zu empfehlen, obwohl es ziemlich sicher ist. In Santiago gibt es auch preisgünstige Alternativen. Ihr könnt euch zwar auch in einen Minibus setzen, doch ist das eher ein Privat Shuttle, der richtig Knatter kostet.
Besser ihr nehmt einen Bus der beiden Unternehmen TurBus oder CentroPuerto
TurBus hält unter anderem an den Metrostationen
- Moneda Esquina San Martín
- Metro Estación Universidad de Santiago
- Metro Estación Las Rejas
- Metro Estación Pajaritos
Abfahrt täglich von 06:00 bis 24:00 Uhr – das ganze Jahr hindurch
Preis :
hin: $1.700
zurück: $1.700

CentroPuerto
hält unter anderem an den Metrostationen
Paraderos
- Metro Estación Los Héroes
- Estación Central
- Metro Estación Universidad de Santiago
- Metro Estación Las Rejas
- Metro Estación Pajaritos
Abfahrt täglich von 06:00 Uhr bis 23:30 Uhr – das ganze Jahr hindurch

Preis
hin: $1.600
hin und zurück: $2.800

Tipps zu lateinamerikanischen Flughäfen

 

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Nationalpark Torres del Paine – Aufforstung mit einer Million Bäumen nach Brand

May 7th, 2012 · No Comments

Der im Süden von Chile gelegene Torres del Paine Nationalpark soll nach einem verheehrenden Brand mit einer Million Bäumen wieder aufgeforstet werden – das zumindest ist der ehrgeizige Plan verschiedener chilenischer Organisationen. Bei dem Brand gingen im Jahr 2011 mehr als 7000 ha Naturwald in Flammen auf. Verantwortlich dafür war der israelischer Tourist Rotem Singer, der mit einer Strafe von 10 000 Dollar davon kam, und sich in sein Land verpisst hat.

Gigantisches Aufforstungsprojekt in Patagonien

Ausser den 10 000 Dollar, die der nachlässige Israeli gezahlt hat, steuert die israelische Regierung noch 50 000 Bäume hinzu. Wer jetzt meint, dass sie sich dabei finanziell übernimmt, der sollte wissen, dass ein Baum gerade mal 4 US Dollar kostet. So viel zahlen auch die Spender, die in den unterschiedlichen sozialen Netzwerken Twitter und Facebook dazu aufgerufen werden Geld zur Wiederauffrostung des zerstörten Teils des Nationalparks in Patagonien zu spenden. Unter der Kampagne ‘Reforestemos la Patagonia’ sollen etwa 4 Millionen Dollar zusammenkommen, damit mit den Arbeiten begonnen werden kann. Es werden ausschliesslich die dort natürlich vorkommenden Baumarten wie Lenga, Coigüe und Ñirre angepflanzt.

Laut Schätzungen wurden in den vergangenen 100 Jahren in Patagonien etwa 900 000 ha Wald durch Brände vernichtet. Allein im vergangenen Jahr waren es 60 000 bis 70 000 ha. ( Fotos von Waldbränden in Chile)
Der Nationalpark Torres del Paine, der zum Naturerbe des Unesco schon seit dem Jahre 1978 gehört, ist eines der beliebtesten Reiseziele in Chile und ein echtes El Dorado für eine Trekkingurlaub in Chile.
Wer will, kann spenden, ihr werdet dann sogar erfahren, wo euer Baum genau gepflanzt wird.

 

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