Ich bin ein begeisterter Leser des Reiseblogs „Blog de viaje“. Der Editor und Macher hinter dem Blog ist ein echter Experte in Sachen Reisen in Südamerika. Kürzlich hat er sich wieder auf eine abenteuerliche Reise begeben, die ideal für Backpacker ist, und nicht in jedem Reiseführer zu finden ist. Es handelt sich dabei um den Trip von Pucallpa nach Iquitos. Und das mit einem Flussfrachter.
Flussreisen in der Hängematte
Wie ihr euch sicherlich vorstellen könnt, ist so eine Reise mit etlichem Verzicht verbunden. Ihr werdet sofern ihr euch nicht eine Kabine für 200 Soll mietet, 3 bis 5 Tage zusammen mit vielen Einheimischen dicht gedrängt in eurer Hängematte abhängen dürfen. Klar Hygiene, Privatsphäre und Ruhe bleiben da auf der Strecke. Aber was macht man nicht alles für ein nettes Abenteuer.
Ihr müsst um die Tour mit dem Frachter Henry 7 (es gibt noch mehr Ausführungen) zu machen, aber erst einmal nach Pucallpa, dem Abfahrtsort kommen. Das geht von Lima per Flugzeug mit LAN, Peruvian Airlines oder Star Perú in ein, zwei Stunden. Mit dem Bus dauert die Strecke schon gleich mal 21 Stunden.
So ungefähr sieht es aus
Wenn ihr dort seid, müsst ihr das Boot entlang der Stadt erst einmal suchen, denn einen Kai gibt es nicht. Vor allem solltet ihr rechtzeitig vor Abfahrt da sein, denn erstens ist der Pott schnell voll und zweitens legt er direkt ab wenn er voll ist – sogar manchmal bis zu 5 Stunden vorher.
das gibts alles zu erleben
Bucht euch schon einen Tag vorher die Kabine oder sichert euch mit eurer EIGENEN Hängematte rechtzeitig einen Platz. Hängematten gibts direkt an der Anlagestelle für teure 40 Sol zu kaufen. Eine Kabine (zumindest habt ihr einen privaten Raum, der Standard – na ja seht ihr ja auf den Fotos) kostet um die 180 Sol, die Fahrt in der Hängematte etwa 100 Sol. Darin ist aber das dreimalige Futter pro Tag mit dabei. Alkohol gibt es keinen auf dem Boot, dafür aber viel Hitze und Enge.
Wenn ihr mehr zu dem Trip wissen wollt, dann schaut mal bei Blog de Viaje rein. Hier könnt ihr euch schon einmal die tollen Fotos anschauen.
Die Adresse des Frachtunternehmens Henry und hier noch ein paar Optionen.
Hallo an alle, die ans Auswandern nach Uruguay denken und auf der Suche nach einem kleinen Häuschen sind. Derzeit steht ein kleines Anwesen in Neptunia zum Verkauf. Dabei sollte man wissen, dass man mit Neptunia einen Ort wählt, der perfekt zum Ansiedeln ist. Das kleine Balneario liegt nah zu Montevideo (33km) und zu der Touri-Hochburge Punta del Este (60km). [Read more →]
Wenn man sich derzeit mit Karneval beschäftigt, dann denkt man nicht nur an Mainz und Köln, sondern vielleicht auch an Italien, Frankreich und Südamerika. Normalerweise wird der Karneval nur in katholischen Regionen ausgiebig gefeiert und das Datum ist eigentlich auch überall das gleiche – sollte man meinen. Dem ist aber nicht so, denn in einigen Regionen wird der Karneval länger gefeiert. Welcher Grund dahinter steckt, bleibt dabei oft verborgen.
Dauer des Karnevals
Sicher ist, dass zum Beispiel ein Land wie Uruguay damit Werbung macht, den angeblich längsten Karneval der Welt zu feiern. Jetzt neigen die Südamerikaner gemeinhin gern zur Übertreibung und halten sich für die Tollsten. Würden Sie sich auf der Welt etwas genauer umschauen, dann wüssten sie, dass der längste Karneval nicht in Uruguay stattfindet.
Wer jetzt die Schlagworte „ Carnaval mas largo del mundo“ eingibt, wird allerdings immer nur dieses Ergebnis sehen.
Wer nach dem traditionellen Mustern sucht, der wird schnell herausfinden, dass die Kern-Faschingszeit viel mit Fastenzeit und der Geburt Christi zu tun hat. Doch im Laufe der Jahrhunderte hat sich in vielen Regionen, bedingt durch die Vermischung ethnischer Gruppen, ein eigenes Karnevalsbild durchgesetzt. Katholizismus gepaart mit afrikanischen Ursprüngen dominieren den Karneval in Südamerika und der Karibik. Die Dauer der Ausgelassenheiten schwanken dazu beträchtlich.
In Uruguay zum Beispiel dauern die Umzüge und Murgas 40 Tage. Damit meinen die Uruguayer den längsten Karneval der Welt zu feiern, doch der wird ganz anderswo gefeiert und zwar im französischen Limoux. Dort hat der Karneval schon am 15. Januar in diesem Jahr begonnen und zieht sich bis zur Nuit de la Blanquette am 25. März.
Das sind deutlich ein paar Tage mehr. Dazu ist der Karneval in dieser Region auch wesentlich älter und hat mehr Tradition.
Also nicht alles glauben was man so in Google und Bing auf der ersten Seite so liest.
Der spanische TVSender RTVE hat im vergangenen Dezember das mittelamerikanische Land Guatemala besucht und dort ein beispielslose Dokumention gedreht, die die faszinierenden Schönheiten des Landes genauso aufdeckt wie die fast überall präsente Misere. Titel der sehenswerte Doku: “Guatemala, tierra de volcanes y leyendas” [Read more →]
Flugpreise sind nicht gleich Flugpreise, es gibt gewaltige Unterschiede bei den Flugticktes. Das bekannte spanische Reiseportal eDreams ist der Sache mal genauer nachgegangen und hat für das Jahr 2011 die 50 preiswertesten Fluggesellschaften zusammengestellt. Überraschend ist, dass sich in der Statistik nicht nur Low Cost Carrier unter den ersten 15 befinden. Auch die etablierten Airlines halten kräftig mit. [Read more →]
Der Nationalpark Pumalin misst 320.000 ha und ist ein streitbares Projekt des amerikanischen Millionärs Douglas Tomkins. Aufgeteilt in zwei Sektoren bietet der Park einige very basic Service an. Camping, Toilettenanlagen, Cabañas, Cafeteria, Informationszentrum und einen kleinen Shop, aber auch ausgezeichnete Wanderwege für die Naturliebhaber. [Read more →]
Ich hab keine Ahnung wer das irre Video gedreht hat, aber ihre werdet Südamerika auf eine ganz neue Weise kennenlernen. Der Macher des spektakulären Flugvideos muss auf jeden Fall guten Kontakt zu höheren Stellen haben, denn ansonsten könnte er sich wohl kaum den Zugang in das Cockpit eines Airbus 320 verschaffen.
Survival International hat neue Nahaufnahmen unkontaktierter Indianer veröffentlicht, genau ein Jahr nachdem Luftaufnahmen eines unkontaktierten Volkes in Brasilien um die Welt gingen. Die neuen Bilder zeigen eine unkontaktierte Familie der Mashco-Piro-Indianer in Peru. [Read more →]
Die Anzahl der Studienreisen hat in den letzten Jahren kontinuierlich zugenommen. Schon seit längerem gelten sie nicht mehr nur als lästige Pflichtveranstaltung in der Schule, sondern haben sich zu einem wichtigen Bestandteil des Kulturtourismus gefestigt. [Read more →]
Mit dem bezeichnenden Titel “Hidra” (Hydra) hat der japanisch brasilianische Künstler Hirosuke Kitamura seine Photoserie betitelt. Zu sehen sind in dieser harten künstlerischen Kost gesichtslose Körper brasilianischer Prostituierter, die in einem dunklen mystischen Ambiente ihre volle Ausdruckskraft ans Tageslicht legen. [Read more →]