Am 25. und 26. August feiert man vor allem im südlichen Lateinamerika und in der Insiderszene den 50. Jahrestag des Bossa Nova. Der Bossa Nova setzte mit seiner Leichtigkeit und seiner Kombination aus Cool Jazz, Salsa, schwereloser Musik und melancholischen Texten eine neue Musikdimension, die sich schnell über die gesamte westliche Hemisphäre ausbreitete.
Alle berichten über den Geburtstag, wir zeigen einige der besten (relativ) Bossa Nova Kneipen.
New Garden, Rua Visconde de Pirajá 631, Ipanema, y Vinicius, Rua Vinicius de Moraes 39, el Bar do Tom, Rua Adalberto Ferreira 32, Esch Café, in Rua do Rosario 107, Centro, y in Rua Dias Ferreira 78, Carioca Da Gema im Bohemeviertel Lapa Aqueduc
In Buenos Aires: Maluco Beleza Sarmiento1728Teléfono:4373-6841, Angola Bar Saavedra 338Teléfono:4942-6349,
Vor einigen Tagen erschien im argentinischen Clarín ein Artikel über Narcotourismus oder auch Drogentourismus. Es handelt sich hierbei nicht wie man annehmen könnte um einen Tourismus bei dem sich die Konsumer, User, mit Stoff eindecken können, nein vielmehr dreht es sich dabei um geführte Touren durch das kolumbianische Medellin, dabei werden Orte und Schauplätze besucht, die in Zusammenhang mit dem “Leben und Wirken” des Drogenbarons Pablo Escobar stehen.
Ein Originalauszug in spanisch über Kosten und Service des Tripps:
En un inglés mezclado con paisa (acento local), un entusiasta guía de la compañía de turismo “Medellín Experience” da inicio al recorrido de nueve horas por las entrañas de los lugares que marcaron la vida del gran capo, considerado en su momento por la revista Forbes como uno de los diez hombres más ricos del planeta. El recorrido cuesta 139 dólares por persona e incluye transporte desde el hotel, servicio de guía, refrigerio, almuerzo y tarjeta de asistencia médica
Die Tour dauert ca. neun Stunden und wird fast ausschliesslich von Ausländern gebucht. Narcotourismus ist nur ein neuer Zweig der Tourismusindustrie, die mit allen Mitteln versucht alternative Gebiete zu erschliessen. So gibt es u. a. den Polittourismus, den überaus makabaren Favelatourismus in Brasilien, den Kriegstourismus, bei dem z. B. die Todescamps in Kambodscha besucht werden und dem Tourismus im All steht auch nichts mehr im Wege.
Dem Menschen scheint heutzutage keine Grenzen, weder in Bezug auf Entfernungen, noch im ethischen und moralischen Bereich, gesetzt zu sein. Der Gier nach immer mehr, immer weiter, immer exklusiver, immer makaberer wird bedingungslos nachgegeben. Auf der Strecke und alleingelassen bleiben vielfach die Betroffenen.
Was schert ein Touristenunternehmen die persönlichen Gefühle der armen Bevölkerung in den Favelas, wenn die reichen Touristen in gesicherten Bussen im Stile des Jurasic Park
durch die Barackensiedlungen gefahren werden.
Heute wird das neueste Buch des uruguayischen Dichters und Schriftstellers Mario Benedetti unter Teilnahme verschiedener Künstler und Poeten in Montevideo lanciert. Benedetti, einer der grossen Repräsentanten der sogenannten Generation 45, schreibt in seinem neusten Werk eine lange Serie von Gedichten und zwanglosen Versen, die zum Denken anregen sollen.
Nachdenklichkeit, Intimität und Eingebundenheit sind die Leitfäden, die sich durch das Werk ziehen, was nicht gleichzusetzen ist mit Abschottung und Isolierung, sondern literarisch hin zu seinem Nächsten führen soll, Freund wie Feind.
Fernando Pessoa, Pablo Neruda, César Vallejo, Vicente Huidobro und Humberto Megget sind nur einige Namen die Benedetti in seinem Werk zitiert.
Wegen seines grossen Volumens ist das Werk formal in drei Teile aufgespalten. Der erste und zugleich längste Teil setzt sich aus 80 versfreien Gedichten zusammen, danach folgen etwa 20 gut struktuierte Sonette, die dann in 30 Gedichten, gestaltet in einer etwas freieren Versform, ihren Abschluss finden.
Laut den Kritikern hat der 90 jährige Poet nichts von seiner literarischen Schaffenskraft eingebüsst.
„Testigo de uno mismo“ (Verlag Seix Barral, Biblioteca Breve 191Seiten) wurde von dem Autor während einer gesundheitlichen Krise verfasst, die ihn im vergangenen April so weit beeinträchtigte, dass er eine zeitlang auf der Intensivstation verbringen musste. Trotz dieses schweren gesundheitlichen Handicaps war der Arbeitseifer und der Schaffensdrang des charismatischen Schriftstellers nahezu ungebrochen.
Das nationale Touristendienstleistungsinstitut (Sernatur) hat angekündigt die vergangene Eruption des Vulkans Chaitén im Süden Chiles auszunutzen und das Gebiet in eine Touristenattraktion zu verwandeln. Der Chaitén liegt etwa 1,220 km südlich von Santiago de Chile. Der Vulkan verwüstete bei seinem letzten Ausbruch im Mai diesen Jahres fast sein gesamtes Umfeld in einem Umkreis von 10km. Alle Bewohner der Region sahen sich gezwungen die betroffene Zone zu verlassen, denn der Ausbruch richtete verheerende Schäden in der gesamten Infrastruktur an.
Bedingt durch das Übertreten der Flüsse und den darauffolgenden Überschwemmungen wurden viele Behausungen in starke Mitleidenschaft gezogen, so stark das die meisten auf Dauer unbewohnbar wurden.
Doch seitens der Tourismusindustrie kommen immer mehr Anfragen die Zona Cero endlich für geführte Touren freizugeben. Laut den Verantwortlichen ist man dazu auch bereit, denn in anderen Ländern wird auch ein lukrativer Vulkantourismus betrieben. Für Chile würde das neben dem Gletscher- und dem UFOtourismus einen neuen Tourismuszweig eröffnen.
Ein Land mit einer breiten und tiefen Biodiversität ist das lateinamerikanische Kolumbien. Dank seiner reichhaltigen biologischen und botanischen Vielfalt gewinnt das Land unter den Kennern und Experten verschiedener Berufszweige (Naturwissenschaftler, Ökologen usw) immer mehr an Interesse. Aus diesem Grund veröffentlichte ein Lesezirkel die besten Fotos des natürlichen, wilden Kolumbien unter dem Titel „Colombia Salvaje, un paraíso de flora y fauna“.
Hier einige der besten Fotos.
Das italienische Restaurant La Osteria L´Intrepido gewann überraschend den Preis a la Excelencia, die die anerkannte Fachzeitschrift Wine Spectator in ihrer Augustausgabe verlieh.
In Wirklichkeit allerdings handelt es sich bei dem Restaurant um eine Täuschung von Robin Goldstein, wie dieser in seinem Blog zugibt. Goldstein ist dabei in einer Studie herauszufinden, wie man solche Preise erhält. Er kam auf die Idee ein fiktives Restaurant zu eröffnen und sein Angebot (Speiskarte, gehobene, italienische Küche, Weinkarte) nach einer Zahlung von 250 US$ an die Zeitschrift zu schicken.
Zu seiner eigenen Überraschung erhielt er dann diesen presstigeträchtigen Preis. Jetzt nachdem alles herauskam, hat die Zeitschrift Wine Spectator das falsche Restaurant aus seiner Webseite gestrichen, doch ein übeler Beigeschmack für die Macher der Zeitschrift bleibt haften.
Das ganze Drama wurde noch erschwert durch die Tatsache, dass Goldstein versicherte eine stinknormale Weinkarte geschickt zu haben.
Derzeit leben ungefähr 6.398.000.000 Menschen auf diesem unserem blauen Planten und es werden stündlich mehr. Haben sie gewusst, dass sich mehr als 65% der Erdbevölkerung auf nur 15 Länder verteilen. Der Rest lebt in den verbleibenden 190 Ländern. Wussten sie z. B. das der afrikanische Staat Nigeria das neuntbevölkerungsreichste Land der Erde ist, oder das der Inselstaat der Phillipinen mehr Einwohner als Deutschland hat.
Ab Deutschland nach Brasilien plant die Lufthansa in Cooperation mit der TAM eine Gemeinschaftsverbindungsstrecke, die von jedem Passagier der beiden Airlines genutzt werden kann. Zur Disposition steht für die Passagiere der beiden Airlines die Stecke München oder Frankfurt nach Sao Paolo.
Es soll mit dem neuen Konzept den Fluggästen eine grössere Flexibilität in ihrer Streckenplanung gewährt werden.
Die Lufthansa fliegt täglich ab Frankfurt nach Sao Paolo mit einer Boing 747-400 und von München mit einem Airbus A340-500. Die Ankünfte in Sao Paolo sind so gelegt, dass den Fluggästen praktisch der gesamte Tag zur Verfügung steht (Geschäft oder auch Tourismus).
Ab jetzt wird die Lufthansa auch die Streckenverbindungen der TAM nach Rio de Janeiro, Puerto Alegre, Curitiba und nach Brasilia aufeinander abstimmen.
Die TAM ihrerseits bietet ihren Passagieren neue Flugstrecken ab Frankfurt nach Berlin, Hamburg, Düsseldorf und München an.
In einem Gebiet mit ca. 207 ha dichtem Regenwald liegt das paradiesische Ökoreservat Las siete Cascadas, das durch den Río Chuchubí geformt wurde. Das Hauptziel der Verantwortlichen des Reservates besteht darin die Biodiversität der reichhaltigen Flora und Fauna, die durch die vielen kleinen Zuflüsse und deren Schluchten, die sich im Laufe der Jahrtausende gebildet haben, zu schützen und zu konservieren. Dazu ist es unter anderem notwendig die Bevölkerung von den Nachteilen des Kahlschlags und der unkontrollierten Abholzung der natürlichen Wälder zu überzeugen. Einen Weg den Einheimischen einen adäquaten Verdienst zu ermöglichen besteht im derzeit sehr attraktiven Ökotourismusgeschäft.
Das Reservat Las Siete Cascadas liegt versteckt in der Provinz Verde de Esmeraldas, im südlichen Ecuador und grenzt an die Provinzen von Imbabura und Carchi. Über Ibarra am Kilometer 111 liegt der Eingang und die Installationen der Siete Cascadas Lodge.
Der Gast hat die Auswahl zwischen mehreren Übernachtungsmöglichkeiten, die von Camping über Cabañas mit bis zu 6 Personen und Privatbad, bis hin zu Dreibettzimmer mit Gemeinschaftsbad reichen.
Im Reservat können die Gäste auf kleinen Pfaden, die durch den dichten Urwald führen, hin zu den sieben Wasserfällen wandern, die eine Höhe zwischen 8 und 80m haben, dabei muss mehrmals der Fluss durchquert werden, Abenteuer ist angesagt. Das Wasser in den Becken ist klar und lädt zum Baden förmlich ein. Spektakuläre Felsensprünge für die etwas Wagemutigeren sind ebenfalls möglich.
Wie kommt man hin?Von Carchi fahren stündlich Busse Richung Loge, diese kosten ca 2,50 US$. Von Las Playas de Esmeraldas geht es über San Mateo, San Lorenzo, Ibarra mit einem eigenen Fahrzeug ca. 3 Stunden bis zur Lodge. 094 30 74 34 Ing. Diego Tarupí
Was schert einen Fleischesser sein Cholesterinspiegel. Nur in Europa und den USA und einigen anderen Wohlstandsländern verteufelt man das leckere, rote Fleisch (fragen sie einmal einen Argentinier, was der von Cholesterol hält). Das Image des Fleisches besonders des roten Fleisches hat in den vergangenen Jahren schwer gelitten, da gab es schon andere Zeiten. In anderen Ländern sieht man das ganze auch nicht so dramatisch und siehe auch da werden die Menschen immer älter, trotz des Genusses von rotem Fleisch.
Uruguay und Argentinien sind zwei Länder, die mit bestem Rindfleisch, noch dazu in Massen, gesegnet sind. Leider muss man sagen, dass der grösste Teil eigentlich der einheimischen Bevölkerung nicht zu Gute kommt, sondern für viel Geld ins Ausland geht. Ein Kilo Rinderfilet ist in Uruguay für 10 Euro zu haben. Ein Kilo Fisch (Seehechtfilet) kostet etwa 4-5 Euro. Im Landesinneren würde das sowieso niemand essen. Was an Fisch gegessen wird kommt aus den Bächen und Flüssen. An Fleisch hingegen mangelt es nie.
Aber wie man aus der Topliste der besten Fleischrestaurants der Welt erkennen kann, wird auf der gesamten Welt Fleisch gegessen.
Hier eine Liste der besten Fleischrestaurants zusammengestellt von Food and Wine.