In der Kifferszene hat es sich ja längst rumgesprochen, dass das kleine südamerikanische Land Uruguay demnächst legal Marihuana an die Konsumenten verkaufen wird. Doch wer meint wie in Holland munter in diversen Shops Dope für ein paar Cent als ausländischer Tourist legal bekommen zu können, der hat sich geschnitten. Eine eigene Karte im Stile einer Kreditkarte mit Balkencode muss sich derjenige besorgen, der Zugang zu den legalen Drogen haben will. Für Ausländer ist diese Karte allerdings nicht zu bekommen.

Drogenkonsum legal in Uruguay

Die spezielle Karte berechtigt den Eigentümer Gras in der Menge von 40 Gramm für den Preis von 700 Pesos legal an bestimmten Ausgabestellen zu kaufen. Der Preis für die Drogen liegt damit auf dem Niveau der Schwarzmarktpreise. Zwar sind die Karten ohne Fotos und ohne Namen, doch um die Karten zu erlangen, muss man sich registrieren lassen und dabei werden natürlich die Daten der Betreffenden aufgenommen. Hinter dem Code verbergen sich dann auch die Eckdaten zu der jeweiligen Person, darunter Name, Geburtsdatum, Wohnort usw.
So wird einem eventuellen Missbrauch vorgebeugt. Wie der Verkauf der Drogen legal geregelt wird, und welche Institution darüber ein Auge hält, ist bis jetzt noch nicht klar.