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	<title>Reisemagazin Lateinamerika &#187; Ökologie Lateinamerika</title>
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	<description>Aktuelle Reiseinfos, Nachrichten, Tipps und Trends, Nightlife,Trekking, Ökoturismus und Individualtourismus in Südamerika</description>
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		<title>Uruguay: Öko-Tourimus falsch verstanden &#8211; schwimmendes Hotel in der Laguna Garzon</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Feb 2012 10:22:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologie Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Uruguay]]></category>
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		<category><![CDATA[Unesco]]></category>

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		<description><![CDATA[Um Touristen anzulocken tun die Uruguayer alles. Und laut den statistischen Zahlen klappt das auch wunderbar, wenn man sich vor Augen hält, dass auf jeden Einwohner des Landes ein Tourist kommt. Und das sind nicht nur irgendwelche Touristen, sondern besonders zahlungskräftige. Da das Land an sich touristisch ja nicht viel zu bieten hat, muss mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um Touristen anzulocken tun die Uruguayer alles. Und laut den statistischen Zahlen klappt das auch wunderbar, wenn man sich vor Augen hält, dass auf jeden Einwohner des Landes ein Tourist kommt. Und das sind nicht nur irgendwelche Touristen, sondern besonders zahlungskräftige. Da das Land an sich touristisch ja nicht viel zu bieten hat, muss mit immer neu angelegten Attraktionen aufgewartet werden. Das absolut übelste Beispiel wurde jetzt von ein paar reichen Säcken in der Laguna Garzon mit einem schwimmenden Hotel in einem von der Unesco anerkannten Naturschutzgebiet hochgezogen.</p>
<p><span id="more-3226"></span></p>
<p>Mit einem schwimmenden Hotel, in dem Fall ein paar schwimmende Hütten, wollen ein paar ehemalige Abenteurer schnell das grosse Geld machen, und wie man sieht scheint das auch zu gelingen. Mit helfen tut in diesem Fall die wenig kritische eigene Presse. Kein Wort der Kritik in der <a href="http://www.elpais.com.uy/120127/pciuda-621136/ciudades/laguna-garzon-vacaciones-flotantes/" target="_blank">El Pais</a>, nur Gewäsch vom schönen, traumhaften, natürlichen Ambiente und glücklichen Menschen. Man muss sich fragen wer da wirklich dahinter steckt, wenn in einem Nationalpark, der auch von der Unesco anerkannt wurde, jetzt plötzlich jeder ein Hotel hochziehen (schwimmen lassen) kann. Man darf auf weitere seltsame Immobilientätigkeiten in absehbarer Zeit gespannt sein.</p>
<p><em>Laguna Garzón es Parque Nacional Lacustre (Decreto 260/77), integra la Reserva de Biosfera Bañados del Este declarada por la UNESCO en 1976, es Zona de Prioridad para la Conservación según la Ordenanza Costera (Decreto 12/2003). La ONG Vida Silvestre propuso en 2007 ingresarla al Sistema Nacional de Áreas Protegidas (SNAP) y se encuentra en el Plan de Mediano Plazo del Proyecto SNAP.</em></p>
<p>Liest man sich den schmierigen Bericht über Ruhe, Gelassenheit und Arbeitsbeschaffung für die einheimische Bevölkerung durch, dann kommt einem das grosse Kotzen. Selbst ein Hindu soll sich schon an den Hausflössen begeistert haben – bescheuerter gehts nimmer.<br />
Abflüsse, die zu entfernten Kläranlagen führen, wurden in jedes Haus integriert, und kein toter Fisch darf angefasst werden, damit der natürliche Kreislauf des fragilen Ökosystems der Lagune nicht gestört wird.<br />
Die Häuser allerdings wurden aus den Monokulturbäume Pinie und Eukalyptus hergestellt, und es wird wohl kaum einer verneinen können, dass da im Laufe der Saison nicht bei der ein oder anderen Feier die ein oder an der Plastiktüte oder Bierdose in der Lagune ihr Grab findet. Bald werden mit Sicherheit die ersten Motorboote und Jetskis heranrauschen. Wer die Einheimischen kennt, weiss, wie es nach einem Sommerabend an den Stränden aussieht. Des Weiteren heizen Quads und Allrad-Autos durch die Dünen, und das ist wohl bemerkt auch die Bevölkerungsschicht, die sich solche kostspieligen Eskapaden leisten kann.</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/LhAhTxPC_Xc?rel=0" frameborder="0" width="482" height="272"></iframe></p>
<p>Hier geht es einzig und allein um fette Kohle, denn eine Übernachtung in einer Holzhütte kostet zu Hochzeiten mal satte 600 Dollar die Nacht. Wäre interessant zu wissen, wer ausser den Investoren da noch die Finger mit im Spiel hat. So eine Betriebserlaubnis bekommt man nicht gerade geschenkt.<br />
Der Bau einer <a href="http://www.observatorio-minero-del-uruguay.com/2011/06/puente-en-laguna-garzon/" target="_blank">Brücke </a>über den Eingang der Laguna wurde von den Anwohnern und Umweltschützern erst kürzlich heftig in Frage gestellt. Hier sollte man genauso verfahren, doch mehr als ein unverständliches Kopfschütteln bekommt man von den Einheimischen nicht. Sie wissen wer und was dahintersteckt.</p>
<p>Die Kommentare und der Bericht in der argentinischen <a href="http://www.clarin.com/sociedad/Cabanas-flotantes-enamorados-laguna-Garzon_0_641935866.html" target="_blank">Clarin</a> zeigen jedoch schon eher was der Normalbürger über solche Geschäftemacher denkt.</p>
<p>Der Bau des fragwürdigen Etablissements Hotel Laguna Lodge hat eine Million Dollar verschluckt.<br />
Jetzt wollt ihr wohl auch noch wissen, wo dieses Projekt steht?</p>
<p>Hier bitte &#8211; tolle <a href="http://www.lagunagarzon.com.uy/es/index.php" target="_blank">Bilder</a>, da gibts nichts</p>
<p>(Wenn in Deutschland eine Brücke errichtet wird, die nur den schönen Blick versaut, führt das schon zur Aberkennung des werbeträchtigen Unesco Status.)</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Nahaufnahmen von unkontaktierten Mashco-Piro Indios in Peru</title>
		<link>http://lateinamerika-reisemagazin.com/2012/01/31/nahaufnahmen-von-unkontaktierten-mashco-piro-indios-in-peru/</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 13:28:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologie Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
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		<category><![CDATA[Manú-Nationalpark]]></category>
		<category><![CDATA[Mashco-Piro Indianer]]></category>
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		<description><![CDATA[Survival International hat neue Nahaufnahmen unkontaktierter Indianer veröffentlicht, genau ein Jahr nachdem Luftaufnahmen eines unkontaktierten Volkes in Brasilien um die Welt gingen. Die neuen Bilder zeigen eine unkontaktierte Familie der Mashco-Piro-Indianer in Peru. Die Mashco-Piro leben im Manú-Nationalpark im Südosten Perus. In den vergangenen Monaten wurden ihre unkontaktierten Angehörigen vermehrt gesichtet. Es wird vermutet, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=6795a23f6a&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Survival International</a> hat neue Nahaufnahmen unkontaktierter Indianer veröffentlicht, genau ein Jahr nachdem Luftaufnahmen eines unkontaktierten Volkes in Brasilien um die Welt gingen. Die neuen Bilder zeigen eine unkontaktierte Familie der <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=cea52bf1e5&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Mashco-Piro-Indianer in Peru</a>.<br />
<span id="more-3180"></span><br />
Die Mashco-Piro leben im Manú-Nationalpark im Südosten Perus. In den vergangenen Monaten wurden ihre unkontaktierten Angehörigen vermehrt gesichtet. Es wird vermutet, dass illegale Holzfäller im und um den Park sowie tieffliegende Helikopter der naheliegenden Öl- und Gasprojekte, die Indianer <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=52f30b7fe1&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">aus ihrer Heimat im Wald treiben</a>.</p>
<p>Die Mashco-Piro sind eines von ungefähr <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=2da4695369&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">100 unkontaktierten Völkern weltweit</a>.</p>
<p>Vor genau einem Jahr gingen die von Survival veröffentlichten <a href="http://survival-international.us1.list-manage2.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=438b4f7c08&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Luftaufnahmen einer gesunden unkontaktierten Indianergemeinde aus Brasilien um die Welt</a>.</p>
<p>Die neuen Bilder sind die detailliertesten Aufnahmen, die es bisher von unkontaktierten Indianern gibt.</p>
<p>Die Gefahr, die eine Kontaktaufnahme mit Völkern in freiwilliger Isolation darstellt, wurde jedoch erst kürzlich durch den Tod des Matsigenka-Indianers Nicolás “Shaco” Flores bestätigt.</p>
<p>Flores wurde in der Nähe des Manú-Nationalparks durch den Pfeil eines unkontaktierten Indianers getötet. Er hatte seit fast 20 Jahren Essen und kleine Geschenke für eine kleine Gruppe Mashco-Piro Indianer ausgelegt.</p>
<p>Glenn Shepard, Anthropologe und Freund des Opfers, schrieb in <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=e88a1e60b9&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">seinem Blog</a> und für <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=e3b98a243b&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Anthropology News</a>: &#8220;Shacos Tod ist eine Tragödie: Er war ein freundlicher, mutiger und kluger Mann. Er glaubte, dass er den Mashco-Piro helfen würde. Sogar bei diesem tragischen Zwischenfall, haben die Mashco-Piro jedoch erneut ihren felsenfesten Wunsch ausgedrückt, allein gelassen zu werden.&#8221;</p>
<p>Beatriz Huertas, eine peruanische Expertin für unkontaktierte Völker, beschrieb diesen Fall gegenüber Survival als sehr &#8220;ungewöhnlich, komplex und extrem heikel&#8221;.</p>
<p>&#8220;Es könnte jeden Moment zu Kontakt kommen,&#8221; sagte Huertas.  &#8220;Wir müssen präventive Maßnahmen ergreifen und mit den lokalen Behörden so schnell wie möglich einen Notfallplan erarbeiten, um sicher zu stellen, dass so etwas nicht wieder passiert.&#8221;</p>
<p>Survival schrieb bereits im vergangenen Jahr an SERNANP, Perus Ministerium für Schutzgebiete, über besorgniserregende Berichte von Touristen, welche am Flussufer Kleidung für Indianer zurücklassen. Ein solcher Vorfall wurde in einem Video dokumentiert.</p>
<p>Das <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=608ae3ec12&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Gebiet wurde daraufhin für Touristen geschlossen</a> und eine Warnung an lokale Bewohner herausgegeben.</p>
<p>Die Indianer-Behörde INDEPA plant die Einrichtung eines Wachpostens, um sowohl die unkontaktierten Gruppen als auch die lokale Bevölkerung zu schützen.</p>
<p>Survivals Direktor Stephen Corry sagte heute: &#8220;Diese Bilder belegen noch einmal eindrücklich die Existenz unkontaktierter Völker. Es ist nicht mehr akzeptabel für Regierungen, Unternehmern oder Anthropologen <a href="http://survival-international.us1.list-manage1.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=a782eca9a0&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">dies zu bestreiten</a>.  Der <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=baab0242d9&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">erste Kontakt ist immer gefährlich und oft tödlich</a> &#8211; für die Unkontaktierten und für jene, die versuchen sie zu kontaktieren. Der Wunsch der Gruppen, allein gelassen zu werden, sollte respektiert werden.&#8221;</p>
<p>Lesen Sie diese Meldung online: <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=e80fcc48d3&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8061</a></p>
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		<title>Holzfäller verbrennen Kind von unkontaktierten Indios in Brasilien?</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 03:46:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie Lateinamerika]]></category>
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		<category><![CDATA[unkontaktierte Awá-Indianer]]></category>
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		<description><![CDATA[Holzfäller sind in das Land unkontaktierter Awá-Indianer im Amazonasgebiet eingedrungen. Ein Awá-Mädchen wurden Berichten zufolge &#8220;bei lebendigem Leib verbrannt.&#8221; Mitglieder des Guajajara-Volkes, die im selben Gebiet leben, haben gegenüber der brasilianischen NGO CIMI berichtet, dass sie nach einem Übergriff von Holzfällern die verbrannten Überreste eines Awá-Kindes im Wald gefunden hätten. Clovis Guajajara, der die Awá [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Holzfäller sind in das Land unkontaktierter Awá-Indianer im Amazonasgebiet eingedrungen. Ein Awá-Mädchen wurden Berichten zufolge &#8220;bei lebendigem Leib verbrannt.&#8221;<span id="more-3043"></span></p>
<p>Mitglieder des Guajajara-Volkes, die im selben Gebiet leben, haben gegenüber der brasilianischen NGO CIMI berichtet, dass sie nach einem Übergriff von Holzfällern die verbrannten Überreste eines Awá-Kindes im Wald gefunden hätten.</p>
<p>Clovis Guajajara, der die Awá schon wiederholt im Wald gesehen hat, gab an, sie seit dem Übergriff nicht mehr gesehen zu haben. Er glaubt, dass sie aus dem Gebiet geflohen sind.</p>
<p>Die brasilianische Indianerschutzbehörde, FUNAI, berichtet gegenüber Survival International, dass der Fall untersucht werde. Der Tod des Kindes wurde noch nicht bestätigt.</p>
<p>Schätzungen zufolge sollen mindestens 60 unkontaktierte Awá-Indianer in dem betroffenen Gebiet im nordöstlichen Teil des brasilianischen Amazonasgebietes leben. Sie sind eines der letzten nomadischen Jäger und Sammler-Völker Brasiliens.Die Awá leben vom Wald, aber eine große Zahl von Holzfällern dringt illegal in ihr Gebiet ein.  Ihr Land hat eine der höchsten Abholzungsraten im Amazonas-Regenwald: In einem der Awá-Gebiete wurden bereits mehr als 30 Prozent des Waldes zerstört.</p>
<p>Luis Carlos Guajajara berichtet heute gegenüber Survival: &#8220;Es gibt unkontaktierte Awá in dem Gebiet und die Holzfäller bedrängen sie. Die Anwesenheit der Holzfäller ist sehr gefährlich. Die Indianer in dem Gebiet haben Angst.&#8221;</p>
<p>Die Awá haben bereits <a href="http://survival-international.us1.list-manage1.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=e54bd0a261&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">eine Reihe brutaler Angriffe</a> erlebt. Holzfäller haben ihnen mit dem Tod gedroht, falls sie in den Wald gehen sollten.</p>
<p>Survival setzt sich dafür ein, dass die brasilianischen Behörden die Holzfäller aus dem Gebiet der Awá ausweisen, bevor die Zerstörung das Leben der Indianer noch weiter gefährdet.</p>
<p>Lesen Sie diese Meldung mit Fotos online: <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=35fdd2ee8d&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">http://www.survivalinternational.de/nachrichten/8011</a></p>
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		<title>Harpyie: BBC filmt Liebesleben der stärksten Greifvögel der Welt in Südamerika</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 10:54:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologie Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[grössten Greifvögel]]></category>
		<category><![CDATA[Harpia harpyja]]></category>
		<category><![CDATA[Harpyie]]></category>
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		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Gattung der Harpyie (Harpia harpyja) sind zwar nicht die grössten Greifvögel der Welt, gelten jedoch wegen ihrer aussergewöhnlichen Physis als die stärksten Greifvögel der Welt. Eine Filmexpedition hat jetzt zum ersten Mal unter schwierigsten Umständen das Liebesleben der Harpyie aus nächster Nähe filmen können. Dabei stellten die schwierigen Umstände nicht unbedingt das Terrain dar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Gattung der <strong>Harpyie</strong> (<em>Harpia harpyja</em>) sind zwar nicht die grössten Greifvögel der Welt, gelten jedoch wegen ihrer aussergewöhnlichen Physis als die stärksten Greifvögel der Welt.</p>
<p><span id="more-2895"></span></p>
<p>Eine Filmexpedition hat jetzt zum ersten Mal unter schwierigsten Umständen das Liebesleben der <strong>Harpyie</strong> aus nächster Nähe filmen können. Dabei stellten die schwierigen Umstände nicht unbedingt das Terrain dar, sondern die Vögel selbst, die wiederholt zum Angriff auf die Wissenschaftler bliesen. Mit Helmen und Schutzwesten zum Schutz gegen die ansonsten scheuen Vögel musste sich das Filmteam ausstaffieren.<br />
Harpias ernähren sich gemeinhin von Affen und Faultieren. Ihr Lebensraum erstreckt sich fast über den gesamten Kontinent, angefangen von Mexiko bis hinunter nach Argentinien. Sie besiedeln die subtropischen und tropischen Wälder in einer Höhenlage  zwischen 900 und 2000 m.</p>
<p>Die Weibchen sind im Schnitt bis zu 40 % grösser als die männlichen Artgenossen. Die scharfen Krallen können bis zu 13 cm lang werden. Es ist kein Problem für sie Tiere zu erlegen, die weitaus grösser und schwerer sind als sie selbst. Man weiss von kleinen Schweinen (Pecari de collar) oder auch Wild, die zu ihrer Beute gehören.</p>
<p>Den Forschern gelang es mit den Aufnahmen praktisch den Zyklus von der Paarung bis zum ersten Flug der Brut aufzuzeichnen..</p>
<p><a href="http://www.bbc.co.uk/mundo/ciencia_tecnologia/2010/07/100706_harpia_venezolana_men.shtml">www.bbc.co.uk</a></p>
<p><strong><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Erschreckend: Video zeigt Gletscherschmelze in Chile</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Dec 2011 16:26:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Chile]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Anden]]></category>
		<category><![CDATA[Erderwärmung]]></category>
		<category><![CDATA[Gletscherschmelze]]></category>
		<category><![CDATA[Jorge Montt Gletscher]]></category>
		<category><![CDATA[Klimawandel]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitraffer]]></category>

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		<description><![CDATA[Durch die Eurokrise tritt das Umweltbewusstsein bei vielen völlig in den Hintergrund, doch was nutzt der stärkste Euro, wenn kein Luft zum Atmen mehr da ist. Was derzeit auf unserem Planten hinsichtlich der Erderwärmung los ist, zeigt ein erschreckendes Video, das in Chile am Gletscher Jorge Mont im Zeitraffer aufgenommen wurde. Mehr als 1400 Fotos, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Durch die Eurokrise tritt das Umweltbewusstsein bei vielen völlig in den Hintergrund, doch was nutzt der stärkste Euro, wenn kein Luft zum Atmen mehr da ist. Was derzeit auf unserem Planten hinsichtlich der Erderwärmung los ist, zeigt ein erschreckendes Video, das in Chile am Gletscher Jorge Mont im Zeitraffer aufgenommen wurde.<span id="more-2868"></span></p>
<p>Mehr als 1400 Fotos, die von Februar 2010 bis zum Januar am Gletscher in den chilenischen Anden geschossen wurden und danach zu einem Video zusammengefügt wurden, zeigen mit welcher Geschwindigkeit der Gletscher schmelzt. Mit einer unglaublichen Geschwindigkeit von 25 m pro Tag, wie sie ansonsten nur bei Gletschern in Grönland anzutreffen sind, bewegt sich der Gletscher ins Tal und dabei wird er sichtlich kleiner.</p>
<p><object width="640" height="360" classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="quality" value="high" /><param name="wmode" value="default" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="flashvars" value="playlist=http://www.bbc.co.uk/mundo/meta/dps/2011/12/emp/111207_video_retroceso_glaciar_chile_lav.emp.xml&amp;config=http://www.bbc.co.uk/worldservice/scripts/core/2/emp_jsapi_config.xml?193&amp;relatedLinksCarousel=true&amp;messagesFileUrl=http://www.bbc.co.uk/worldservice/emp/3/vocab/es.xml&amp;embedPageUrl=http://www.bbc.co.uk/mundo/noticias/2011/12/111207_video_retroceso_glaciar_chile_lav.shtml&amp;config.plugins.fmtjLiveStats.pageType=t2_eav1_Started&amp;showShareButton=true&amp;uxHighlightColour=0xff0000&amp;config_settings_showPopoutButton=true&amp;config_settings_displayMode=standard&amp;config_settings_autoPlay=true&amp;domId=emp-14352146&amp;config_settings_showFooter=false&amp;config_settings_language=es&amp;embedReferer=http://www.bbc.co.uk/mundo/search/?scope=mundo&amp;q=glaciar&amp;config_settings_autoPlay=false" /><param name="src" value="http://www.bbc.co.uk/emp/worldwide/player.swf" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><embed width="640" height="360" type="application/x-shockwave-flash" src="http://www.bbc.co.uk/emp/worldwide/player.swf" quality="high" wmode="default" allowFullScreen="true" allowScriptAccess="always" flashvars="playlist=http://www.bbc.co.uk/mundo/meta/dps/2011/12/emp/111207_video_retroceso_glaciar_chile_lav.emp.xml&amp;config=http://www.bbc.co.uk/worldservice/scripts/core/2/emp_jsapi_config.xml?193&amp;relatedLinksCarousel=true&amp;messagesFileUrl=http://www.bbc.co.uk/worldservice/emp/3/vocab/es.xml&amp;embedPageUrl=http://www.bbc.co.uk/mundo/noticias/2011/12/111207_video_retroceso_glaciar_chile_lav.shtml&amp;config.plugins.fmtjLiveStats.pageType=t2_eav1_Started&amp;showShareButton=true&amp;uxHighlightColour=0xff0000&amp;config_settings_showPopoutButton=true&amp;config_settings_displayMode=standard&amp;config_settings_autoPlay=true&amp;domId=emp-14352146&amp;config_settings_showFooter=false&amp;config_settings_language=es&amp;embedReferer=http://www.bbc.co.uk/mundo/search/?scope=mundo&amp;q=glaciar&amp;config_settings_autoPlay=false" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" /> </object></p>
<p>Neu allerdings ist der Gletscherrückgang laut den chilenischen Experten nicht. Schon mehrfach wurden Rückgänge am Jorge Montt Gletscher im Laufe des vergangenen Jahrhunderts festgestellt. In den 90er Jahren ging der Gletscher in nur sieben Jahren um stattliche sieben Kilometer zurück.</p>
<p>Jetzt verschlimmert sich die Situation durch die Erderwärmung aber beträchtlich. In diesem speziellen Fall ist die Erwärmung des 400 m tiefen Fjords, in den der Gletscher einfliesst mit verantwortlich.</p>
<p>In Patagonien sind laut den Experten die Auswirkungen des Klimawandels nicht so deutlich wie in vielen anderen Teilen der Welt, dennoch ist der Rückgang des Jorge Montt Gletschers in diesem Ausmasse nicht normal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle und Original Video in Originallänge könnt ihr in<a href="http://www.emol.com/noticias/tecnologia/2011/12/07/516099/video-muestra-impactante-retroceso-de-glaciar-jorge-montt.html" target="_blank"> Emol </a>sehen.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Todesliste: Guarani-Indios stehen in Brasilien auf Mordliste von Grossgrundbesitzern</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 11:12:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Ökologie Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Grossgrundbesitzer]]></category>
		<category><![CDATA[Guarani-Indios]]></category>
		<category><![CDATA[Mato Grosso do Sul]]></category>
		<category><![CDATA[Mordliste]]></category>
		<category><![CDATA[Nísio Gomes]]></category>
		<category><![CDATA[Söldner]]></category>
		<category><![CDATA[Todesliste]]></category>

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		<description><![CDATA[Brasilien: Söldner verbreiten Todesliste nach Mord an Guarani-Anführer Mit einer Todesliste prominenter Anführer der Guarani-Indianer verbreiten Söldner in Brasilien Angst unter den Indigenen. Erst letzten Monat wurde der Guarani-Anführer Nísio Gomes ermordet. Berichten zufolge wurden die Söldner von einflussreichen Großgrundbesitzern im Bundesstaat Mato Grosso do Sul angeheuert, um die Guarani einzuschüchtern und von der Rückkehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Brasilien: Söldner verbreiten Todesliste nach Mord an Guarani-Anführer</p>
<p>Mit einer Todesliste prominenter Anführer der Guarani-Indianer verbreiten Söldner in Brasilien Angst unter den Indigenen. Erst letzten Monat wurde der Guarani-Anführer Nísio Gomes ermordet.</p>
<p>Berichten zufolge wurden die Söldner von einflussreichen Großgrundbesitzern im Bundesstaat Mato Grosso do Sul angeheuert, um die Guarani einzuschüchtern und von der Rückkehr auf ihr Land abzuhalten.</p>
<p>Die neusten Übergriffe auf Guarani-Indianer verliefen fast identisch: Bewaffnete kreisten Fahrzeuge ein in denen Guarani unterwegs waren, zwangen sie anzuhalten, beschimpften die Passagiere und befragten sie zu den Namen auf der Todesliste.</p>
<p>Ein Guarani-Anführer berichtete Survival International: &#8220;Sie haben uns ausfindig gemacht und sind entschlossen uns zu töten. Wir sind in großer Gefahr. Wir haben hier in Brasilien keine Gerechtigkeit. Wir haben keinen Ort mehr, an den wir fliehen können.&#8221;</p>
<p>Am Sonntag wurden 100 Guarani auf ihrem Rückweg von einem Zusammentreffen im Bezirk Iguatemi ins Visier genommen. Guarani-Zeugen berichteten gegenüber Survival, dass einer der vier beteiligten Männer ein lokaler Bürgermeister gewesen war.</p>
<p>Die Zeugen berichten, dass sie beschimpft wurden: &#8220;Wir werden diese Busse voller Indianer niederfackeln!&#8221; Ein Team von Regierungsbeamten soll bei dem Zwischenfall ebenfalls anwesend gewesen sein.<br />
Drohungen gegen den Sohn des ermordeten Guarani-Anführers Marcos Veron haben ihn inzwischen gezwungen, aus seiner Gemeinschaft zu fliehen. Veron wurde 2003 von Ranchern ermordet, nachdem er mehrmals versucht hatte das Land seiner Gemeinde wieder zu besetzen.</p>
<p>Stephen Corry, Direktor von Survival, sagte heute: &#8220;Dies ist noch eine weitere Tragödie im Feldzug gegen die Guarani, die sich gegen den Raub ihres Landes wehren. Nichts wird die Viehzüchter daran hindern, ihre eigenen Interessen zu schützen. Es ist absolut beschämend, dass die brasilianische Regierung diese bewaffneten Männer nicht davon abhalten kann, solche Verbrechen zu begehen.&#8221;</p>
<p>Die Mörder von Gomes wurden noch nicht gefasst. Letzte Woche gab Brasiliens Staatsanwaltschaft jedoch bekannt, dass sechs Männer für den Mord an zwei Guarani-Lehrern 2009 angeklagt wurden.</p>
<p>Unter den Angeklagten sind ein lokaler Politiker und ein brasilianischer Viehzüchter, der die Gemeinde der Lehrer umzingelt hatte.</p>
<p>Lesen Sie diese Meldung online: http://www.survivalinternational.de/nachrichten/7922</p>
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		<title>Gaskonzerne in Peru legen in Indigene mit Bunststiften und Schmerzmitteln aufs Kreuz</title>
		<link>http://lateinamerika-reisemagazin.com/2011/09/14/gaskonzerne-in-peru-legen-in-indigene-mit-bunststiften-und-schmerzmitteln-aufs-kreuz/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 09:54:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologie Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Bestechung]]></category>
		<category><![CDATA[Gasförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Indigene]]></category>
		<category><![CDATA[Kugapakori-Nahua-Reservat]]></category>
		<category><![CDATA[Nahua]]></category>
		<category><![CDATA[Peru]]></category>
		<category><![CDATA[Pluspetrol]]></category>

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		<description><![CDATA[Immer dreister werden die Rohstoffkonzerne in der Wahl ihrer Mittel, um an die Gasvorräte auf den Gebieten von isoliert lebenden Indios zu gelangen. Mit billigen Buntstiften und Schmerzmitteln sollen die Stimmen für Bohrungen und Ausbeutung der Bodenschätze erkauft werden. Im Grunde ist das allerdings nichts Neues. Schon früher hatten clevere weisse Geschäftsleute in den USA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Immer dreister werden die Rohstoffkonzerne in der Wahl ihrer Mittel, um an die Gasvorräte auf den Gebieten von isoliert lebenden Indios zu gelangen. Mit billigen Buntstiften und Schmerzmitteln sollen die Stimmen für Bohrungen und Ausbeutung der Bodenschätze erkauft werden.<br />
<span id="more-2399"></span>Im Grunde ist das allerdings nichts Neues. Schon früher hatten clevere weisse Geschäftsleute in den USA und anderen lateinamerikanischen Regionen, in denen Indios lebten, diese mit billigem Ramsch übers Ohr gehauen. Die Zeit bleibt stehen wie es scheint. Nichts hat sich verändert. Ein Mantel der Legalität soll mit diesen Maschenschaften über die faulen Aktionen der Konzerne gelegt werden. Armselig, wirklich armselig. Hier ein Originalbericht von Survivalinternational</p>
<p><strong>Schmerzmittel und Stifte für Perus Indianer um Gasförderung zu ermöglichen</strong></p>
<p><a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=bc5b3a603c&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Isoliert lebende Indianer</a> im Südosten Perus werden mit Schmerzmitteln und Stiften &#8220;bestochen&#8221; während Industrieriesen versuchen, ihr Land für die Gasförderung zu öffnen.</p>
<p><a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=ff9c30120b&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Survival International</a> hat erfahren, dass sogar Mitarbeiter von Perus Indigenenbehörde INDEPA Druck auf Gemeinschaften ausgeübt haben, damit Forschungsarbeiten in ihren Schutzreservaten durchgeführt werden können.</p>
<p>Mitarbeiter des argentinischen Gasriesen Pluspetrol haben bereits die ökologische Eignung des Landes im Kugapakori-Nahua-Reservat geprüft. Das Reservat wurde 1990 errichtet, um die Landrechte von stark gefährdeten Völkern zu schützen.</p>
<p>Der Nahua-Anführer Enrique Dixpopidiba Shocoroa berichtete, dass seinem Volk medizinische Ausrüstung, Schreibwaren und das Versprechen von zeitweiliger Arbeit gegeben wurde.</p>
<p>Diese Besorgnis erregende Entwicklung kommt kurz nachdem Perus Präsident Ollanta Humala ein <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=41c31ae485&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">historisches Gesetz anerkannte</a>. Das Gesetz garantiert indigenen Völkern das Recht zur vorherigen Konsultation zu allen Projekten die sie und ihr Land betreffen.<br />
Rund 15 Völker leben im peruanischen Amazonasgebiet <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=8419b6249f&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">freiwillig ohne den Kontakt zur Außenwelt</a>, einige davon innerhalb des Reservates. Wenn ihr Land zur Gasförderung freigegeben wird, sind sie vom Aussterben bedroht.</p>
<p>Survival Internationals Direktor Stephen Corry sagte: &#8220;Öl- und Gasförderung auf dem Land unkontaktierter Völker durchzuführen ist eine Verhöhnung von Perus neuem Gesetz. Es gefährdet auch das Versprechen der Regierung, besonders bedrohte <a href="http://survival-international.us1.list-manage1.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=6a3faea6c8&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">unkontaktierte Völker</a> zu schützen.&#8221;</p>
<p>Die Hälfte der Nahua verstarb, nachdem ihr Land in den 1980er Jahren zur <a href="http://survival-international.us1.list-manage2.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=ee43f356dd&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Ölgewinnung von Shell</a> erschlossen wurde. Unkontaktierte Völker in dieser Region sind weiterhin dem Risiko ausgesetzt, Krankheiten zu erliegen, welche von Außenstehenden eingeschleppt werden.</p>
<p>Lesen Sie diese Meldung online: <a href="http://survival-international.us1.list-manage2.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=b84eaaec5d&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">http://www.survivalinternational.de/nachrichten/76</a></p>
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		<title>Shell in Brasilien im Kampf mit allen Mitteln gegen Guarani Indigene</title>
		<link>http://lateinamerika-reisemagazin.com/2011/09/06/shell-in-brasilien-im-kampf-mit-allen-mitteln-gegen-guarani-indigene/</link>
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		<pubDate>Tue, 06 Sep 2011 09:48:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologie Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Cosan]]></category>
		<category><![CDATA[Ethanol]]></category>
		<category><![CDATA[Guarani]]></category>
		<category><![CDATA[Indigene]]></category>
		<category><![CDATA[Joint Venture]]></category>
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		<category><![CDATA[Shell]]></category>

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		<description><![CDATA[Angehörige der indigenen Guarani in Brasilien haben den Mineralöl-Multi Shell aufgefordert, die Verwendung ihres angestammten Landes für die Herstellung von Ethanol sofort einzustellen. Ambrosio Vilhalva, der in einer der betroffenen Guarani-Gemeinden lebt, erklärte gegenüber Survival International: „Shell muss unser Land verlassen… die Unternehmen müssen damit aufhören, indigenes Land zu benutzen. Wir wollen Gerechtigkeit, wir wollen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Angehörige der indigenen <a href="http://survival-international.us1.list-manage1.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=a51eb827cd&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Guarani</a> in Brasilien haben den Mineralöl-Multi Shell aufgefordert, die Verwendung ihres angestammten Landes für die Herstellung von Ethanol sofort einzustellen.</p>
<p>Ambrosio Vilhalva, der in einer der betroffenen Guarani-Gemeinden lebt, erklärte gegenüber <a href="http://survival-international.us1.list-manage1.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=c424ab44b8&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Survival International</a>: „Shell muss unser Land verlassen… die Unternehmen müssen damit aufhören, indigenes Land zu benutzen. Wir wollen Gerechtigkeit, wir wollen, dass unser Land kartographiert und geschützt wird.“</p>
<p>Shell hat zusammen mit dem brasilianischen Ethanol-Produzenten Cosan das <a href="http://survival-international.us1.list-manage1.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=64db91af10&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Joint Venture Raizen</a> gegründet. Ein Teil des Ethanols, das Raizen als Biotreibstoff verkauft, wird aus Zuckerrohr hergestellt, das auf dem Land der Guarani wächst.</p>
<p>In einem Brief an die beiden Unternehmen warnt das indigene Volk: „Seit die Fabrik in Betrieb ist, hat sich unsere Gesundheit verschlechtert – die Gesundheit von Kindern, Erwachsenen und Tieren.“</p>
<p>Die Chemikalien, die auf den Zuckerrohr-Plantagen verwendet werden, stehen im Verdacht, bei Guarani-Kindern schweren Durchfall zu verursachen und Fische und Pflanzen abzutöten.</p>
<p>Die Guarani-Indianer klagen an: „Wir können inzwischen viele der Arzneipflanzen, die früher im Wald wuchsen, nicht mehr finden … die Pflanzen sind an dem Gift zugrunde gegangen.“</p>
<p>Weiter erklären die Guarani: „Die [Zuckerrohr-] Anbauer haben nie um unsere Erlaubnis gefragt oder unsere Meinung eingeholt, bevor sie mit dem Anpflanzen auf unserem Land begannen.“</p>
<p><a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=806d794e01&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Hier können Sie den Brief der Guarani herunterladen</a> (Portugiesisch, pdf, 266 KB).</p>
<p>Das Versagen der brasilianischen Regierung, das eigene Gesetz einzuhalten und <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=080dae99c5&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">das Land der Guarani zu kartographieren und zu schützen</a>, ermöglicht die Ausbeutung durch Zuckerrohr-Plantagen.</p>
<p>Währenddessen leben viele Guarani unter fürchterlichen Bedingungen, in überfüllten Reservaten oder in Lagern am Straßenrand.</p>
<p>Dutzende Guarani sind bereits <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=5d0d8c2518&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">ermordet worden</a>, nachdem sie versucht hatten, ihr angestammtes Land wieder zu besetzen. Viele weitere Indianer wurden Opfer von gewaltsamen Übergriffen. Zuletzt wurden im August die Guarani der Gemeinde Pueblito Kuê Opfer von Angriffen, nachdem sie <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=6fa0225b17&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">ihr Land wieder besetzt hatten</a>.</p>
<p>Survival-Direktor Stephen Corry erklärte: “Es ist traurige Ironie, dass die Leute das Ethanol von Shell als eine „ethische“ Alternative zu fossilen Brennstoffen kaufen: An der entsetzlichen Behandlung der Indigenen durch das Unternehmen gibt es mit Sicherheit nichts Ethisches. Brasiliens Regierung muss endlich die Gesetze des Landes durchsetzen und der großflächigen Vernichtung des Landes der Guarani ein Ende setzen.“</p>
<p>Hier können Sie Survivals Bericht an die UN über die verzweifelte Situation der Guarani auf <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=4cb31eb605&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Englisch</a> (pdf 2.4 MB) und <a href="http://survival-international.us1.list-manage1.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=816e97e352&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Portugiesisch</a> (pdf, 2.2 MB) herunterladen.</p>
<p>Lesen Sie diese Meldung online: <a href="http://survival-international.us1.list-manage1.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=8a0ce1865c&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">http://www.survivalinternational.de/nachrichten/7677</a></p>
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		<title>Die giftigsten und tödlichsten Spinnen der Welt</title>
		<link>http://lateinamerika-reisemagazin.com/2011/08/23/die-giftigsten-und-todlichsten-spinnen-der-welt/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 09:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Abenteuer Lateinamerika]]></category>
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		<description><![CDATA[Um gleich vorab eines klarzustellen, ganz so tödlich wie der Biss verschiedener Schlangen sind die Bisse von Spinnen in der Regel nicht. Das soll allerdings nicht heissen, dass einige von diesen aussergewöhnlich interessanten Tieren nicht auch über potente Gifte verfügen, die mitunter sogar tödlich sein können. Kerngesunde, kräftige Personen haben aber dennoch relativ gute Chancen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Um gleich vorab eines klarzustellen, ganz so tödlich wie der Biss verschiedener Schlangen sind die Bisse von Spinnen in der Regel nicht. Das soll allerdings nicht heissen, dass einige von diesen aussergewöhnlich interessanten Tieren nicht auch über potente Gifte verfügen, die mitunter sogar tödlich sein können. Kerngesunde, kräftige Personen haben aber dennoch relativ gute Chancen einen Biss einer der folgenden Spinnenarten zu überleben.<br />
Natürlich kommen wir zu dem Thema auch nur, da sich einige der gefährlichsten Spinnenarten auch in Mittel- und Südamerika tummeln.<span id="more-2153"></span></p>
<p>Da wäre zuerst einmal die Art die <strong>Siracus</strong> zu nennen. Allein der Name &#8220;Mörder&#8221; für Siracus sagt schon einiges aus. Diese Spinne hat zudem sechs Augen, weshalb sie auch <em>six-eyed sand spider</em> genannt wird. Sand deshalb, weil sich das Spinnentier gerne in wüstenähnlichen Gebieten auch in Südamerika und Afrika rumtreibt. Allerdings ausnahmslos auf der Südhalbkugel.<br />
<a href="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/Siracus.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2154" title="Siracus" src="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/Siracus-300x206.jpg" alt="wikipedia" width="300" height="206" /></a><br />
Wie so ein Spinnenbiss mit einer Nekrose an einem infizierten Bein aussieht zeigt das Foto.</p>
<p><a href="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/Necrotic_leg_wound.png"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2155" title="Necrotic_leg_wound" src="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/Necrotic_leg_wound-300x275.png" alt="" width="300" height="275" /></a></p>
<p>Als nächstes kämen wir zu der Familie der <strong>Sicariidae</strong> und hier genau die <strong>Loxosceles</strong> mit 101 Arten. Im Englischen ist sie auch unter <em>fiddle-back, violin spiders </em>oder<em> reapers,</em> bekannt, während sie im Spanischen <em>Araña reclusa</em> oder <em>violinista</em> heisst. Diese Art ist weltweit verbreitet, aber besonders auch in Chile und Argentinien unter dem Namen <strong>Loxosceles laeta</strong> anzutreffen. Die Spinne ist zwar nicht aggressiv, aber ihr Biss ist gefährlich zumal es noch kein Antidot bislang gibt. Laut Untersuchungen fielen in Chile zwischen 1985 und 1995 43 Menschen dem Gift der Spinne zum Opfer (Loxosceles- und Latrodectus-Arten).</p>
<p><a href="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/300px-Loxosceles_laeta.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2156" title="300px-Loxosceles_laeta" src="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/300px-Loxosceles_laeta.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><br />
Die nächste Spinnenart steht wohl das weibliche Übel schlechthin. Gemeint ist die <strong>Schwarze Witwe</strong>. Sie hat die schauerliche Angewohnheit ihren männlichen Partner nach dem Geschlechtsverkehr, wenn der nicht schnell die Biege macht, genüsslich zu verzehren. Die Schwarze Witwe kommt aber auch als<em> Weisse Witwe</em> oder <em>Braune Witwe</em> daher. Die <em>europäische Schwarze Witwe</em> (Latrodectus tredecimguttatus), findet sich vornehmlich in Südeuropa, Nordafrika und in Zentralasien bis nach China. Ihr Name klingt jedoch gefährlicher, als sie in Wahrheit ist, denn tödliche Bisse kommen äusserst selten vor.</p>
<p><a href="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/800px-Latrodectus_tridecimguttatus-schwarze-witwe.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2157" title="800px-Latrodectus_tridecimguttatus schwarze witwe" src="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/800px-Latrodectus_tridecimguttatus-schwarze-witwe-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a></p>
<p>Ein echter Killer war bis zum Jahr 1980 die <strong>Sydney-Trichternetzspinne</strong> (Atrax robustus), die sich nur in und in der Umgebung von Sydney fand. Mit der Entwicklung  eines Gegengiftes ist die Todesgefahr allerdings gebannt worden. Interessant ist aber, dass das Gift des wesentlich kleineren Männchens deutlich potenter ist, als das des fast doppelt so grossen Weibchens. Normalerweise liegt der Sachverhalt genau umgekehrt.<br />
<a href="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/300px-Atrax_robustus.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2158" title="300px-Atrax_robustus" src="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/300px-Atrax_robustus.jpg" alt="" width="300" height="258" /></a></p>
<p>Nicht zuletzt kommen wir zu der wohl gefährlichsten Spinnenart, der Araña errante brasileña oder <strong>Armadeira</strong>. Sie gehört zu den brasilianischen Wanderspinnen (<em>Phoneutria</em> sp.- griechisch für Mörderin), die im Deutschen einfach auch als Bananenspinnen (von portugiesisch aranhas armadeiras = bewaffnete Spinne‘) bezeichnet werden.<br />
Wandern tut sie allerdings weniger, doch sie jagt nicht in einem Netz lauernd, sondern sucht nachts ihre Beute.<br />
<a href="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/300px-Wandering_spider.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-2159" title="300px-Wandering_spider" src="http://lateinamerika-reisemagazin.com/wp-content/uploads/2011/08/300px-Wandering_spider.jpg" alt="" width="300" height="211" /></a><br />
Alle acht Arten der Kammspinnen sind äusserst gefährlich. Glück hat derjenige, der zwar gebissen wird, aber dieser Biss ohne die Injektion des hochpotenten Gifts erfolgt. Das passiert zuweilen. Dummerweise springt diese Art sogar und beisst dann noch zu. Sie gilt auch als die giftigste Spinne der Welt. Wisst ihr was <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Priapismus" target="_blank">Priapismus</a> ist? Das kann eine der folgenschweren Schäden sein, die ein Biss einer Aramdeira anrichtet.</p>
<p><strong>Alle Fotos aus Wikipedia</strong></p>
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		<title>Perenco legt Pipeline durch Gebiet von unkontaktierten Indios im Amazonas</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 10:28:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ökologie Lateinamerika]]></category>
		<category><![CDATA[Amazonas]]></category>
		<category><![CDATA[Brasilien]]></category>
		<category><![CDATA[Perenco]]></category>
		<category><![CDATA[Pipeline]]></category>
		<category><![CDATA[unkontaktierte Indios]]></category>

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		<description><![CDATA[Beweise &#8216;vertuscht&#8217;: Öl-Pipeline im Amazonas genehmigt Eine 200 km lange Pipeline im Amazonasgebiet wurde kürzlich genehmigt, obwohl um das Gebiet  noch immer eine Kontroverse tobt: Beweise für die  Existenz unkontaktierter Indianer  sollen &#8216;&#8221;vertuscht&#8221; worden sein. Die Pipeline ist Teil eines Projektes des französischen Öl-Unternehmens Perenco, das damit Öl im Wert von $35 Milliarden US-Dollar von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Beweise &#8216;vertuscht&#8217;: Öl-Pipeline im Amazonas genehmigt</strong></p>
<p>Eine <a href="http://survival-international.us1.list-manage1.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=d5c73b934e&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">200 km lange Pipeline im Amazonasgebiet </a>wurde kürzlich genehmigt, obwohl um das Gebiet  noch immer eine Kontroverse tobt: Beweise für die  Existenz unkontaktierter Indianer  sollen &#8216;&#8221;vertuscht&#8221; worden sein.<br />
<span id="more-2204"></span><br />
Die Pipeline ist Teil eines Projektes des französischen <a href="http://survival-international.us1.list-manage1.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=26cb58a0ee&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Öl-Unternehmens Perenco</a>, das damit Öl im Wert von $35 Milliarden US-Dollar von Block 67 zur pazifischen Küste transportieren will. Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf $350 Millionen US-Dollar.</p>
<p>Ein neuer <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=d7c2da2d6b&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Enthüllungsbericht des US-Newsportals Truth Out</a> behauptet nun, dass Regierungsvertreter, ein Umweltberatungsunternehmen und Ölfirmen in die Vertuschung von Beweisen verwickelt sind, die für die Existenz <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=472e94ea5e&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">unkontaktierter Indigener</a> in dem Gebiet der Pipeline sprechen.</p>
<p>Perenco bestreitet Behauptungen, dass seine Arbeit das Leben <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=fed0ad5725&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">unkontaktierter Indigener </a>bedroht. Das Unternehmen behauptet, es gäbe &#8220;keine anthropologischen Anzeichen [in Block 67]&#8221; für deren Existenz und bezieht sich dabei auf einen Bericht der Umweltberatungsfirma Daimi, der von Perenco selbst finanziert wurde.</p>
<p>Der freie Journalist David Hill berichtet von Forschern, die mit Daimi in der Region tätig waren. Hill behauptet, Daimis Bericht sei fehlerhaft und zensiert und enthalte eine Reihe von Widersprüchen.</p>
<p>Die Mehrzahl von Beweisen, darunter Schwuraussagen von Sichtungen, geschlagene Pfade, Fußabdrücke und gekreuzte Speere, wurden laut Hill &#8220;in dem Bericht ausgelassen.&#8221;<br />
Ein Forstingenieur, der an den Ermittlungen beteiligt war, sagte: &#8220;Neben der Verharmlosung von der Zerstörung der Pflanzen- und Tierwelt, behaupten sie [Daimi], dass es dort keine unkontaktierten Gruppen gibt. Aber dort gab es Fußabdrücke, Anzeichen von Behausungen … Perenco hat alles bekommen, was es wollte.&#8221;</p>
<p><a href="http://survival-international.us1.list-manage2.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=a11101e8b9&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">Survival Internationals</a> Direktor Stephen Corry sagte heute: &#8220;Die peruanische Regierung hat die Pflicht, unabhängige Ermittlungen über die Existenz solcher Indianer in Auftrag zu geben. Sie sollte sich nicht durch Beraterfirmen beruhigen lassen, die für Ölunternehmen arbeiten.&#8221;</p>
<p>Lesen Sie diese Meldung online: <a href="http://survival-international.us1.list-manage.com/track/click?u=b14580b05b832fb959c4ee444&amp;id=cda8f091b2&amp;e=aee8f9e90b" target="_blank">http://www.survivalinternational.de/nachrichten/7596</a></p>
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