In Brasilien wird der Körperkult ganz gross geschrieben. Nur schöne Menschen sieht man an den Stränden der Copacabana, es ist schon fast eine Neurose was die Brasilianer da betreiben. Jetzt muss sich auch ein Gürteltier (‘Euphractus sexcintus’) diesem Wahn hingeben, allerdings aus einem andern Grund. Ganze 10 kg muss das Armadillo abnehmen und dazu wure es von den Veterinären in Bahía auf strenge Diät gesetzt. Das Tatú, so einer der vielen einheimischen Namen, wiegt mehr als 16 kg, das Normalgewicht liegt bei etwa 6 kg. Die Vetrinäre erklären, dass das Übergewicht des Tieres, das zur Familie der Ameisenbären gehört, von den eingeschränkten Bewegungsmöglichkeiten und einer falschen Ernährung in der Gefangenschaft rührt. Wenn das Tier sein Normalgewicht erreicht hat, ziehen die Verantwortlichen in Erwägung es in einer geschützen Region wieder freizulassen.
Vorsicht mit Tierhandel in Brasilien, denn das brasilianische Gesetz fordert bis zu 2.500 US$ Strafe und 6 Monate bis ein Jahr Haft für unerlaubtenTierhandel.
Brasilien: Gürteltier muss im Land des Körperkultes abspecken
December 4th, 2009 · Keine Kommentare
Tags: Ökologie Lateinamerika







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