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Exzentrische Reiseziele in Lateinamerika: die Avenida der Vulkane in Ecuador

November 19th, 2009 · Keine Kommentare

Einen Überblick über die Avenida der Vulkane – Avenida de los Volcanos bekommt man am schon in Quito. Mit der Seilbahn ist man in ein paar Minuten auf dem Pichinche, dem höchten Punkt der Stadt und oben angelangt zeichnen sich bei klarem Himmel 15 Vulkane am Horizont ab. Darunter auch die beiden legendenumrankten Vulkane Chimborazo und der Cotopaxi.
Kein Wunder, dass man so einen fantastischen Blick über die Region hat, schliesslich befindet man sich am Cruz Loma auf einer Höhe von 4.050m. Lässt man seinen Blick von der unterhalb sich ausbreitenden Hauptstadt Quito, die sich elegant 30 km lang und 5 km breit durch ein Tal schlängelt, nach Norden schweifen, erkennt man den 5.700 m hohen Mole de Cayambe. Der Name Avenida de los Vulcanes stammt übrigens von dem deutschen Forscher Alexander von Humboldt, der damals schon mehr als beeindruckt von dem gewaltigen Gebirgsmassiv war.
Ganz bequem lässt sich über die Panamericana, die sich durch fruchtbare Täler mit einer facettenreichen Biodiversität windet, die Avenida de los Vulcanes erkunden. Dabei durchkreuzt man die unterschiedlichsten Ökosysteme, die von subtropisch bis polar reichen.
Der kleinste Vulkan mit einer Höhe von „nur“ 4.200 m ist ein beliebtes Ausflugsziel der Einheimischen. Am Pasoacha Vulkan gedeihen einige sehr seltene Pflanzen- und Baumartenarten, am schönsten sind jedoch die Orchideen, denen man hin und wieder begegnet. Der Vulkan Rumiñahui hat seinen Namen nach einem berühmten Atahualpakrieger, der sich im Kampf gegen die spanischen Eindringlinge auszeichnete. Immerhin geht es da schon bis auf 5.000 m hinauf. Danach folgen die beiden Vulkane Sincholagua und der Antisana, hier ist man dann schon auf knapp 5.800m. Ewiger Schnee dominiert die Gipfel, die sich majestätisch am blauen Himmel abzeichnen.
Die Vulkane Atacazo, Ninahuilca, letzterer immer noch aktiv, und der Corazón sind die nächsten mächtigen Erhebungen. Doch diese sind alle nichts imVergleich zu dem Cotopaxi, dem sagenumwobenen Gipfel, der mit 5.900m alle anderen überragt.
Aber auch hier befindet man sich noch nicht auf dem Dach von Ecuador, da muss man schon auf den Chimorazo hinauf, einem Vulkangiganten, der sich bis auf 6.310 m in den Himmel emporhebt und auch gleichzeitig das krönende Ende der Avenida de los Volcanes bildet.
Der Legende nach stritten sich die beiden grössten Vulkane Chimborazo und Cotopaxi feuerspeiend jahrtausendelang um die Gunst der(s) schönen Tungurahua. Einem 5.000m hoher Vulkan, der an der schönen Ortschaft Baños liegt.

Tags: Ecuador · Exzentrische Reiseziele

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