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Nichts für schwache Nerven: der einzige echte Film, der zeigt wie ein Schrumpfkopf entsteht

November 16th, 2009 · Keine Kommentare

Gleich vorneweg, die Bilder sind nichts für schwache Nerven

National Geographic Channel berichtet über die Entstehung dieses aussergewöhnlichen Beweismaterials. Gemacht wurden die Aufnahmen während einer Expedition des polnischen Abenteurers Edmund Bielawski im Jahr 1961, der sich mit sieben weiteren Personen in den Amazonasurwald aufmachte, um eine Dokumentation über den grössten tropischen Regenwald der Erde zu drehen. Der englische Journalist Piers Gibbon hat nun dem Entdecker seine Aufmerksamkeit gewidmt, und dabei ist das Filmmaterial wieder ans Tageslicht gekommen.

Die Aguaruna und Shuar in Peru und Ecuador pflegen diesen Brauch der Schrumpfköpfe noch heute. Jedoch verwenden sie für ihre Tsantsa keine menschlichen Köpfe mehr, sondern Faultierköpfe.
Dieses Ritual wurde bis Anfang/Mitte der 1980er Jahre bei Toten von Bürgerkriegen genutzt, um den Rebellen Mut und Willen zu verleihen, den Kampf zu führen und ihren Sieg den Mitmenschen zu zeigen.

Über dem Feuer wird der Kopf langsam ausgetrocknet und dann mit heissen Steinen auf die gewünschte Grösse (Faust) geschrumpft. Etwa 6 Tage dauert das Ritual.

Auszug aus Meridianos

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