Das wurde aber auch Zeit, denn ständig gab es Rangeleien um die Nutzungsrechte zwischen Anwohnern und Investoren. Da war die Rede von Campingplätzen und anderen Objekten, die der einzigartigen Naturlandschaft wohl nur geschadet hätten.
Direkt vor Cabo Polonio, 260 km östlich von Montevideo, ist eine bedeutende Seelöwenherde beheimatet, die zwar zumeist auf den kleinen vorgelagerten Inselchen lebt, doch sich ausserhalb der Saison auch direkt unter dem Leuchtturm ausbreitet.
Den Weg durch die Dünen zum Kap (8 km) kann man praktisch nur zu Fuss, mit dem Pferd oder mit einem speziellen Allrad Fahrzeug meistern. Durch das neue Gesetz kann es in der geschützten Zone zu keinen Minentätigkeiten mehr kommen, ferner soll der Besucherstrom limitiert werden. Täglich strömen in der Hauptsaison Tausende von Besuchern in das kleine Örtchen am Atlantischen Ozean, das seit 1753 bewohnt ist. Die Fischerei mit Ausnahme der lokalen Fischer und der Sportfischer wird weiter eingeschränkt. Einer Lärmbelästigung soll vorgebeugt werden. Ein Thema, das schon mehrfach aufgegriffen wurde, denn im Sommer konvertiert Cabo Polonio zu einem Hippienest, in dem es zuweilen recht munter hergehen kann. Ein Unding in einem Nationalpark- mal sehen wie es die Verantwortlichen geregelt bekommen.
Bis heute gibt es keinen elektrischen Strom (Ausnahme sind Generatoren) in Cabo Polonio, was der natürlichen Schönheit und der abenteuerlichen Wildnis überhaupt keinen Abbruch tut.
Sollten Sie nach Cabo Polonio fahren wollen, so vermeiden Sie die Hauptsaison von Ende Dezember bis März.







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