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Panikmache? Spanien rechnet mit 8.000 Grippe A Todesopfern

July 18th, 2009 · 2 Kommentare

Chile: 40 Tote über 10. 000 Infizierte, Kolumbien: 8 Tote mehrere Hunderte Infizierte, Argentinien, Mexiko und die USA jeweils weit über 100 Todesopfer und mehrere Tausende Infizierte. Das sind nur die Topzahlen. Selbst ein kleines Land wie Uruguay mit nur 3,5 Millionen Einwohnern hat schon 19 Todesopfer zu melden, trotz freiem Zugang zu den notwendigen Medikamenten.Vielfach sind das nur die offiziellen Zahlen, schon vor ein paar Tagen sprach man in Argentinien inoffiziell von 100.000 Infizierten und in Chile sogar von einer halben Million.
Jetzt allerdings drückte auch der spanische Gesundheitsminister Trinidad Jiménez seine Besorgnis über den Tod eines vierten Grippe A Opfers in Spanien aus, und spricht von der Aggresivität des Schweinegrippe Virus. Eines der Opfer verstarb kurz nachdem es aus einem Urlaub aus Mallorca zurückkam und über grippeähnliche Beschwerden klagte. Der Minister drückte in einem Interview aus, dass die normale Grippe jedes Jahr schon direkt oder indirekt etwa 8.000 Todesopfer in Spanien fordert, so ist es wahrscheinlich, dass man mit einer hohen Zahl an Grippe A Opfern rechnen muss. Vorliegende Rechenmodelle scheinen das zu bestätigen.
Die Weltgesundheitsorganisation WHO gab bekannt, dass sich der Virus A H1N1 mit nie vorher gesehener Geschwindigkeit in der Welt ausbreitet. Normalerweise benötigt ein Grippevirus mehr als sechs Monate, um sich so weit auszubreiten, wie der Virus H1N1 es in sechs Wochen erreicht hat.
In Deutschland scheint man davon nicht viel wissen zu wollen. Waren die Zeitungen vor ein paar Wochen noch voll mit Schlagzeilen über die Schweinegrippe, so findet man in einer aktuellen Spiegelausgabe gerade einmal einen Bericht, der etwas mit Medikamenten zu tun hat, und dabei handelt es sich um das Täuschungsmanöver: Jackson ließ sich Medikamente unter falschen Namen verschreiben. Auch im Stern war nichts über den Schweinegrippe-Virus zu finden, Selbst in der Abteilung Gesundheitsratgeber werden alle möglichen Theman angepackt, ausser…
Spricht man aus dem Ausland mit Angehörigen in Deutschland, so wird diese Meinung bestätigt. Man ist nicht auf dem Stand der Dinge. Vielfach wird der derzeitige Winter in Lateinamerika für die hohen Opferzahlen vorgeschoben, doch wie: Mexiko, Costa Rica (11 Todesopfer), Peru (11 Todesopfer und über 2.500 Infizierte) Brasilien, Panama, Winter? Nie gehört, kann also auch nicht sein.
Ist das alles nur dumme Panikmache, oder steckt mehr dahinter, und man muss sich so langsam ernsthaft Sorgen machen?
Das argentinische Pharmaunternehmen Sidus beginnt mit der Produktion der Droge Oseltamivir, ein Wirkstoff, der gegen den Virus A H1 N1 helfen soll.

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