Das ist ein harter Schlag für die chilenischen Lachszüchter, nachdem der Einzelshandelsgigant Mal Mart am Montag verkündet hat, keinen chilenischen Lachs mehr für den amerikanischen Markt zu kaufen. Die chilenischen Züchter waren nicht mehr in der Lage die Nachfrage auf dem amerikanischen Markt zu befriedigen.
Hintergrund ist die Infektion der Fische mit dem hochansteckenden Virus ISA.
Die Ansteckende Blutarmut der Lachse (Infectious Salmon Anemia, ISA) ist eine hochansteckende Viruskrankheit bei bestimmten Lachsarten. Die Erkrankung ist in Deutschland eine anzeigepflichtige Tierseuche. Die Übertragung erfolgt durch direkten Kontakt mit Virusträgern oder durch mit deren Ausscheidungen kontamiertes Wasser. Auch Fischläuse (Caligulus elongatus und Lepeophterius salmonis) können die Krankheit übertragen. Die Bekämpfung erfolgt durch den Versuch, die Ausbreitung der Erkrankung zu verhindern. Nach geltendem EU-Recht sind betroffene Fischbestände zu töten. Auszug: Wikipedia
Chile hatte mit seiner Lachszucht schon mehrmals Probleme.
Viele der Aufzuchtstationen liegen in den traumhaften Fjorden Estuario de Reloncaví, die selbst in Chile als eine der schönsten Landschaften, die das Land zu bieten hat, vermarktet werden, und hier kommt es durch die einseitige Massentierhaltung zu schweren ökologischen Gleichgewichtsstörungen. Selbst im eigenen Land sind die Zuchtstationen umstritten, doch die Lobby ist gross.
Auszug: El Mostrador







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