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Warum machen wir uns Sorgen; oder warum sind wir nicht alle Millionäre?

May 4th, 2009 · 2 Kommentare

Heute erreichte uns eine intersssante E-Mail über die Verteilung von Reichtum und die Sorgen der Menschen auf der Welt. Keiner von uns hier ist Finanzexperte, doch das folgende Beispiel, das aus dem Spanischen stammt, gibt Anlass zur Sorge. Irgend etwas läeuft da schief.

Warum machen wir uns Sorgen ??
“Die gerechte Geldverteilung
Übersetzung aus dem Spanischen vom 15. 3. 2009
Eine einfache Rechnung und ein eindrucksvolles Ergebnis.
Eine Überlegung und eine einfache Kalkulation, gesandt von einem spanischen Fernsehzuschauers an CCN.

Der Plan zur Rettung der Banken mit dem Geld der Steuerzahler, der zurzeit im Amerikanischen Kongress diskutiert wird, wird die unvorstellbare Summe von 700 Milliarden Dollar kosten, obwohl man den Banken bereits 500 Milliarden Dollar übergab und die europäischen Regierungen ihrerseits Milliarden an die von der Krise betroffenen Banken übergeben werden.
Um sich die Dimension dieser Ziffern überhaupt vorstellen zu können, machte ein spanischer Fernsehzuseher folgende Kalkulation:
Auf dem Planet Erde leben derzeit 6,7 Milliarden Einwohner. Wenn man „ nur“ die 700 Milliarden(amerikanischen) Dollar durch die 6,7 Milliarden Bewohner der Erde teilt, bedeutet dies, dass jeder einzelne Bewohner der Erde104 Millionen Dollar erhalten würde.Mit dieser Summe könnte man nicht nur sofort die gesamte, weltweite Armut ausmerzen, sondern es würde jeder Erdenbewohner automatisch zum Millionär werden.
Der Fernsehzuseher, kommt zu dem Schluss:
„Es scheint allerdings, dass es ein kleines Problem mit der Verteilung des Reichtums geben wird.“

Danke für den Hinweis von Fritz. Dem folgenden Teil unterliegt ein rechnerischer oder übersetzungstechnischer Fehler, der aber auf Grund der fehlenden Quellenangabe nicht zu beheben ist.

Machen wir eine kleine Rechnung, viel einfacher und näher liegender, – also von den Spaniern.
Der spanische Staat unterstützt die Banken derzeit mit 30 Milliarden Euros, die aus den Geldbörsen der Spanier stammen. Der Staat wird 30 Milliarden Euros Schulden den Banken abnehmen, um deren finanziellen Kollaps zu vermeiden.

Spanien hat nach der aktuellen Einwohnerliste von 2008 46.063.511 Einwohner.

Machen wir also folgende Rechnung:

30.000.000.000,– von Euritos !!!!!!!!!! – geteilt durch 46.063.511 Einwohner ergibt

651,27 Millionen Euros für jeden Spanier!

Unter der Annahme, dass im Durchschnitt jede Familie aus 4 Personen besteht, würde auf jede Familie 2.605,1 Millionen Euros entfallen. Schau mal, mit dieser Summe könnten wir doch locker unsere Hypotheken bezahlen.

Das ist die Krise.

Es zahlt sich aus, uns für dumm anzusehen.

Sowohl die Regierung als auch die Opposition lachen über uns.

Und wir? Machen wir gar nichts?

Verschicke diese Rechnung an alle, die du kennst.

Damit sie uns wenigstens nicht für dumm halten.

Es ist das Geld wert.

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2 Antworten bis jetzt ↓

  • 1 Fitz // May 6, 2009 at 12:55 pm

    Da kann aber irgendwas nicht stimmen…

    Der erste Absatz ist noch ganz plausibel, aber dann: die Rechnung von den Spaniern…

    30.000.000.000 Euro durch 46 nochwas Millionen Einwohner sind bei mir 651,28 Euro pro Person und nicht 651,27 MILLIONEN Euro :-) ) Und für eine ganze Familie… da komme ich auf 2605,12 Euro… und nicht 2.600 Millionen Euro…

    Panikmache… oder Übersetzungsfehler…?

  • 2 Martin // May 7, 2009 at 7:40 am

    Ich hab ja geschrieben, dass uns der Artikel zugesasndt wurde, leider fehlt das Original und die Quellenangabe, um nachzuprüfen wo der Fehler liegt. Doch auch der erste Teil hat es in sich, oder? De n zweiten Teil werden wir auf Grund des Hinweises ab sofort ausklammern. Danke für den Hinweis, man sollte halt doch alles überprüfen.

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